Giraffen in der Kiste

Eine große Kiste wurde Anfang dieser Woche vom Paketdienst bei uns abgeliefert. Als wir sie durch den Flur geschoben und geöffnet hatten, offenbarte sich uns ein ganz besonderer Inhalt. Keine Bücher waren es, auch keine Tücher; es waren keine Prospekte, Kugelschreiber, Blocks oder andere Giveaways. Nein, es waren Viecher – 100 an der Zahl!

„Osterhasen!“ höre ich jetzt als erste Reaktion. Das passt zwar in die Jahreszeit, trifft aber hier nicht des Pudels Kern. „Eisbären?“ – Nein, auch wenn sie gut zum derzeitigen Wetter passen würden (das übrigens nicht zur Jahreszeit und mir schon mal gar nicht passt …): Es sind nicht die weißen Riesen aus der Arktis.

Viel weiter südlich lebt auf unserem Globus das Landtier mit dem größten Herzen. Deshalb wurde es von Marshall Rosenberg als Symbol für seine Sprache des Herzens – die Gewaltfreie Kommunikation – ausgewählt. Und 100 niedliche Plüschversionen dieser langhalsigen und großherzigen Tiere befinden sich nun bei uns im Verlag. Zunächst zu unserer großen Freude. Aber das wird nicht von langer Dauer sein, denn die Giraffen sollen ab Mai als kleine Sympathieträger einem Aktionspaket beigefügt werden, das wir gemeinsam mit dem Barsortiment Umbreit schnüren werden. Damit unsere erfolgreichen GFK-Bücher auch in kleinere Buchhandlungen gelangen, die nicht zu unserem üblichen Kundenstamm gehören, beteiligen wir uns an dieser Aktion.

Wie werden sich unsere kleinen Giraffen, die sich jetzt noch gemütlich in der Kiste zusammenkuscheln, dabei fühlen? Vermutlich werden sie neugierig ihre langen Hälse recken und sich einfühlen. Schließlich ist die Giraffe das Landtier mit dem größten Herzen.

Autoren bloggen bei Junfermann

Fast ein Jahr gibt es diesen Blog jetzt. Bisher wurde er ausschließlich von uns Verlagsmitarbeitern mit Inhalten „gefüttert“.

Viele unserer Autoren betreiben eigene Blogs, bei denen wir immer mal wieder vorbeischauen und auf interessante Artikel, Beiträge, Übungen, Kommentare … stoßen. Deshalb kommen künftig auch unsere Autoren zu Wort, die mit ihren Beiträgen viel Praxis-Know-how hier einbringen.

Den Anfang macht Dirk Eilert, der sich das viel diskutierte Interview mit Katja Riemann in der Sendung DAS! mal genauer angeschaut hat – und zwar unter Gesichtspunkten der Mimikresonanz. Hoch spannend, wie Gefühlregungen sich in unserer Mimik widerspiegeln und was dabei auf unbewusster Ebene mit der Kommunikation passiert. Ob Katja Riemann wirklich die „Zicke“ ist, zu der die Medien sie momentan machen…? Lesen Sie doch mal nach…

 

Wo kommen unsere Bücher her?

Dumme Frage, könnte man meinen. Und für die meisten Fälle lässt sie sich mit: „Aus der Druckerei!“ beantworten, denn auch wenn wir inzwischen viele E-Books im Programm haben, verkaufen wir hauptsächlich immer noch gedruckte Bücher. Aber darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus, denn bevor ein Buch gedruckt werden kann, ist eine ziemlich lange Kette von Bearbeitungsschritten nötig und ganz am Anfang dieser Kette steht eine Autorin oder ein Autor. Und bei manchen Büchern sind auch Übersetzer ganz wichtige Kettenglieder, dann nämlich, wenn der Ausgangstext für uns ein fremdsprachiges Buch ist, für das wir die deutschen Übersetzungsrechte erworben haben.

Also: Woher kommen unsere Bücher? Nicht wenige kommen ursprünglich aus Oakland in Kalifornien. Dort nämlich ist der Verlag New Harbinger ansässig, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Unsere aktive Zusammenarbeit mit New Harbinger begann vor ungefähr 13 Jahren, denn im Oktober 2000 erschien bei Junfermann die 1. Auflage von Matthew McKays Buch „Selbstwert: die beste Investition Ihres Lebens“. Dieses Buch hat sich schnell auf dem deutschsprachigen Markt etablieren können und gehört zu unseren wirklich starken Backlisttiteln. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass in den folgenden Jahren noch einige McKay-Titel hinzukamen. Und auch Titel anderer Autoren, deren Bücher im Original bei New Harbinger erschienen sind.

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgreiche Junfermann-Titel –  Lizenzausgaben von New Harbinger

 

Matthew McKay: Verleger, Therapeut und Autor

Matthew McKay

Mathew McKay ist also nicht nur Ko-Autor zahlreicher erfolgreicher Bücher, sondern auch Verleger. Außerdem war er an der Gründung von „Haight Ashbury Psychological Services“ beteiligt, eine Einrichtung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen ohne Krankenversicherung oder mit nur geringem Einkommen eine gute psychotherapeutischen Versorgung zu bieten. Und – als ob das noch nicht genug wäre – ist er Professor am Wright Institute in Berkeley. Neben psychotherapeutischen Büchern hat er auch Songtexte, Gedichte, Theaterstücke und Romane geschrieben.

In einem ausführlichen Interview mit „The Rumpus“ spricht Mathew McKay insbesondere über seine Romane. Das komplette Interview (in englischer Sprache) finden Sie hier.

Winter ade!!! Den Frühling locken – mit kleinem Gewinnspiel

Seit mehr als 40 Jahren haben wir keinen so hartnäckigen, sonnenarmen Winter mehr gehabt. Mangelnder Sonnenschein schlägt ganz schön aufs Gemüt, kann zu Stimmungsschwankungen, Trägheit und auch Schlafstörungen führen. Doch Trübsal zu blasen und über den Zustand zu schimpfen macht doch eigentlich alles nur noch schlimmer. Was also tun?

Ich hatte vermutlich noch nie so viele Frühlingsblumen in meiner Wohnung und gestern habe ich meine hellgrüne Frühlingstischdecke aus der Versenkung herausgeholt. Außerdem stricke ich fleißig für Ostern: Ostereier, Hühnchen und zwischendrin mal einen Hasen. Auch meine Lieblingsfantasiereise an einen schönen Strand trete ich öfter mal an …

Und dann arbeite ich ja bei Junfermann – und wir haben den einen oder anderen Titel im Programm, der auch über eine trübe Winterstimmung hinweghelfen kann. Hier nur eine kleine Auswahl:

Achtsamkeitsübungen, von Michael Huppertz

Denk nicht an Orangen mit lila Punkten von Martin Shervington

Der innere Garten, von Michaela Huber

Die eigenen Kraftquellen entdecken, von Antje Abram

Energie auftanken, von Ingrid Holler

 

Und jetzt sind Sie am Zuge: Was tun Sie gegen den Winterfrust? Schreiben Sie es mir – und gewinnen Sie vielleicht ein Buch aus unserer aktuellen Produktion. In meinem Regal mit Belegexemplaren aus der Druckerei brauche ich etwas Platz – und deshalb verlose ich 5 Bücher. Wer mir also etwas zum Thema „Wie umgehen mit dem Winterfrust?“ schreibt, gewinnt mit etwas Glück eines davon.

Gut drauf mit NLP …

… lautet der Titel der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift Kommunikation und Seminar. Wieder einmal zeigt sich, wie lebendig und vielfältig sich NLP seit seinen Anfängen in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Mag auch der Hype der 80er und 90er Jahre vorbei sein: NLP ist längst etabliert in Coaching und Therapie und fester Bestandteil im Repertoire vieler Trainer und Therapeuten.

Da jetzt die dritte Generation NLP-ler heranwächst, stellt sich die Frage, wie denn alles angefangen hat. Der Spirit der Hippie-Ära und das zunehmende Interesse an psychologischen Themen hat NLP hervorgebracht  – auf Grundlage der wissenschaftlich anerkannten Methoden der Gestalttherapie, Systemtherapie und Hypnotherapie. Als Väter des NLP gelten der Psychologe Richard Bandler und der Linguist John Grinder. Dass es aber mit Frank Pucelik noch einen dritten Mitbegründer gab, ist vielen nicht bekannt – oder diese Information tauchte höchstens mal als Gerücht am Rande auf. Wie Pucelik zum NLP kam und dass er tatsächlich an dessen Entwicklung maßgeblich beteiligt war, enthüllt Wolfgang Walker in seinem Artikel „Wie alles begann“.

Auch die deutschen „Urgesteine“ des NLP, Thies Stahl und Martina Schmidt-Tanger melden sich mit Grundsatzfragen und damit verbunden mit einer aktuellen Standortbestimmung des NLP zu Wort.

Gundl Kutschera erzählt über ihre Zeit im „Psycho-Mekka“ USA, wo sie in den 80er Jahren lebte und bei Virginia Satir lernte, wie Menschen von ihrem sozialen Umfeld beeinflusst werden – und wo sie auch John Grinder persönlich kennenlernen durfte.

Besonders witzig ist der Artikel von Horst Lempart. Haben Sie schon mal beim „Burger King“ eine dieser Pappkronen bekommen (sind eigentlich für Kinder)? Was wird wohl passieren, wenn ich diese Krone im Alltag trage?, fragte sich Horst Lempart und startete als „König Burger“ ein unterhaltsames und erhellendes Experiment auf einer langen Zugfahrt …

Es war an der Zeit, mal wieder ein richtig gehaltvolles NLP-Heft herauszubringen – besonderen Spaß machte die Arbeit am Cover, wo wir Menschen abgebildet haben, die erfolgreich NLP lehren, entwickeln und verbreiten. Viele von ihnen empfinden es als eine Ehre, mit ihrem Porträt auf unserem Heftcover vertreten zu sein. Dieses Feedback freut uns sehr!

Kommunikation & Seminar hat übrigens ebenfalls seine Wurzeln im NLP – vor 21  Jahren erschien die erste Ausgabe, noch sehr „handmade“ und als einfarbig gedruckter Infoletter unter dem Titel „MultiMind – NLP aktuell“… der eine oder andere Leser wird sich noch daran  erinnern und die treuesten Abonnenten haben diese Ausgabe sicher noch irgendwo im Regal 🙂

 

 

Jetzt ist aber Schluss!

So, es ist geschafft! Ein intensives und anstrengendes 2012 liegt hinter Junfermann. Und während die Kollegin Carstensen am morgigen Freitag noch einsam die Paderborner Stellung halten wird, geht das Jahr für den Rest des Teams heute Abend mit einer hoffentlich fröhlich-beschwingten und wenig besinnlichen Verlagsweihnachtsfeier zu Ende. Die kurze Pause zum Jahreswechsel ist wohlverdient – wir haben eine Menge gestemmt, vom Junfermann-Kongress im Februar über die Produktion von knapp 30 neuen Druckbüchern und fast 40 neuen E-Books bis hin zur Runderneuerung der gesamten technischen Ausstattung. Und wir haben das Jahr, um für einen kurzen Moment einmal alles Understatement über Bord zu werfen, unter wirtschaftlich anspruchsvollen Rahmenbedingungen, jawohl,  bravourös gemeistert!

Am 02. Januar geht es dann munter, erholt und aller Voraussicht auch gewichtig (Festtage!) weiter. Worauf ich mich beim Blick auf 2013 besonders freue? Zuallererst auf die tollen Bücher aus unserem Frühjahrsprogramm (einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt es hier). Sodann auf die vollständig neue, beste, schönste und komfortabelste Junfermann-Website aller Zeiten, die (wenn das Christkind meinen Wunschzettel nicht ganz ignoriert) ab April die virtuelle Eingangstür zum Verlag sein wird. Und schließlich darauf, dass Begegnungen, Gespräche sowie die Zusammenarbeit mit Kollegen, Partnern und Autoren im neuen Jahr mindestens so interessant und anregend werden wie im alten!

In diesem Sinne: Das Junfermann-Team bedankt sich sehr herzlich bei all jenen, die sich im ablaufenden Jahr für unsere Arbeit interessiert und zu unserem Erfolg beigetragen haben. Wir wünschen allen schöne Weihnachtstage, gute Erholung und ein gelungenes 2013!

 

Stress lass nach… (& kleines Gewinnspiel)

Ja, wir alle wissen, dass Weihnachten am 24. Dezember ist. Und ja, wir wissen auch, dass man sich ganz toll vorbereiten kann: Im September schon mal Lebkuchen essen, im November selbst welche backen und Geschenke kauft man natürlich nicht im Dezember, sondern übers Jahr verteilt, wenn man die guten Einfälle hat. Zeitschriften und Fernsehen wollen uns glauben machen, dass es nichts Schöneres gibt als wunderschöne, besinnliche Adventsnachmittage mit Freunden und Familie im perfekt dekorierten Heim, gemütliche Weihnachtsmarktbesuche …

STOPP! So geht das nicht. Das mag ja in der Theorie alles stimmen, in der Praxis klappt es eher so mittelmäßig. Das geht tröstlicherweise den meisten so. Letzte Woche hatte ich einen Druckunterlagentermin (okay, für Februar 2013) verbaselt… und da sagte mir die liebe Kollegin, die ich um zwei Tage Aufschub bat, „Frau Scheinert, nicht schlimm, diesmal haben mich ganz viele Kunden danach gefragt. Bei uns ist es auch so verrückt.“ Puh, dankeschön, das tat gut!

Ja, wir haben Stress. Das ist Ende des Jahres immer so, denn uns fehlt im Dezember einfach eine Woche. Jahresstatistiken müssen erstellt werden, die letzte Ausgabe „Kommunikation & Seminar“ soll noch vor Weihnachten fertig sein, und wann kommen denn die Neuerscheinungen aus der Druckerei? So ist es einfach, und wir wollen auch gar nicht jammern (denn wir wissen, dass es jedes Jahr so ist).

Was tun wir im stressigen Dezember? Wir machen es uns im Verlag so schön wie möglich – z.B. ein leckeres Nikolausfrühstück… oder einen gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch… oder sorgen einfach nur für was zum Lachen zwischendurch, wie unseren singenden Hund:

Ein paar Lebkuchen in der Küche. Eine weihnachtliche Duftkerze. Einen kurzen Winterspaziergang in der Mittagspause. Und privat könnte man ja mal überlegen, ob nicht ein Besuch auf einem besonders schönen Weihnachtsmarkt mehr bringt als alle Glühweinbuden im Umkreis von 20 Kilometern mitzunehmen. Oder ob vorm Fest auch die Kellerfenster geputzt sein müssen…

Es muss nicht immer alles ganz perfekt sein – viel wichtiger ist tatsächlich, sich bewusst Zeit zu nehmen und diese zu genießen, selbst wenn sie manchmal kurz ist. Dann kommt die Weihnachtsstimmung in stressigen Zeiten von ganz allein. Auch wenn man gegebenenfalls eine Überstunde dranhängt.

Haben Sie Tipps – was tun Sie im Weihnachtsstress? Wir sind gespannt auf Ihre Ideen… Unter allen, die hier als Antwort auf diesen Beitrag ihre besten Ideen zum Zeitmanagement veröffentlichen, verlosen wir ein Buchpaket bestehend aus den drei Titeln:

Davis: Zeitmanagement für gestiegene Anforderungen

Cicero/Kuderna: Schachmatt für verbale Fouls

Beck-Rappen: Büro-Effizienz

Achtung: Das Gewinnspiel ist beendet. Danke an alle, die mitgemacht und uns ihre guten Tipps verraten haben. Bleiben Sie dran an unserem Blog – im nächsten Jahr werden wir solche Aktionen wiederholen!

 

 

 

Wenn einmal der Wurm drin ist …

… dann kommt man in so mancher Sache so schnell nicht wieder auf einen grünen Zweig. Aber eigentlich will ich mich hier nicht über Spruchweisheiten auslassen, sondern die Geschichte von meinem dreifachen Dreifach-Bogen-Desaster erzählen. Und die geht so:

Meine Kollegin aus dem Vertrieb hat in ihren Verkaufsgesprächen mit Buchhändlerinnen nicht so gerne eine Laptop-Barriere zwischen sich und ihrem Gegenüber. Also arbeitet sie noch ganz konventionell und erfasst Reiseaufträge auf einem Durchschreibformular. – Bis jetzt ist alles gut, denn seit vielen, vielen Jahren kümmere ich mich darum, dass dieses Formular um die Novitäten ergänzt und rechtzeitig für ihre Reise in ausreichender Stückzahl gedruckt wird. Dem Drucker musste ich auch gar nicht mehr viel zu diesem Auftrag sagen, der lief so mit und wurde zuverlässig und gut erledigt.

Doch vor einem Jahr mussten wir die Druckerei wechseln – und plötzlich entwickelt sich der langweilig-biedere Formularauftrag zur rechten Wundertüte: Nie weiß man, was drin ist. „Wie soll das gehen?“ mögen Sie sich berechtigterweise fragen. „Bei einem schlichten Formular – gibt es doch nicht so viele Fehlervarianten.“ Doch, die gibt es. Und zwar wäre da …

 

Die Plano-Panne
An alles hatte ich gedacht bei meinem ersten Auftrag an die neue Druckerei: Grammatur des Papiers, Größe des Gesamtformulars, Farbe der Durchschreib-Blätter und auf welcher Seite die Lochung anzubringen sei. Ich hatte sogar ein Muster geschickt und war mir sicher, dass nun wirklich nichts schiefgehen könnte. Doch dann kamen die Formulare – und irgendwie erschienen uns die Kartons ein wenig groß. Als wir sie öffneten, wussten wir warum: Die Bögen im A3-Format waren ungefalzt angeliefert worden. Der Kollegin bescherte diese Panne eine vorweihnachtliche Basteleinheit im Bögen-mittig-Falzen – und mir einen Merkposten für den nächsten Auftrag.

 

Die Innen-Außen-Panne
Dieser nächste Auftrag war ein halbes Jahr später fällig und natürlich hob ich diesmal besonders hervor, dass wir die Bögen mittig gefalzt haben wollten. Als die – diesmal wesentlich kleineren – Kartons kamen, sah alles gut aus. Doch nach dem Auspacken hatte ich endgültig Gewissheit darüber, dass man einen einseitig beschrifteten Bogen durchaus auf zweierlei Weisen falzen kann. Meine Kollegin bevorzugt die Variante „Schrift nach außen“. Und was meinen Sie, welche Variante der Drucker gewählt hatte? – Genau, die andere.

 

Die Jetzt-hab-ich-es-verbockt-Panne
Als ich kürzlich zum dritten Mal den Formularauftrag erteilte, äußerte ich deutlich den Wunsch, dass der Bogen diesmal mit der Schrift nach außen zu falzen sei. „Aller guten Dinge sind drei“, sagte ich mir, als ich dem Drucker die Datei schickte. Wieder kamen die Bögen, auch in Kisten, die auf gefalzte Formulare schließen ließen. Und sie waren auch mit der Schrift nach außen gefalzt, aber … Hatte ich erwähnt, dass wir mit zwei unterschiedlichen Varianten dieses Formulars arbeiten? Eine Variante lassen wir als Durchschreibbogen fertigen, mit Feldern für Versandweg, Rabatt etc. versehen. Die andere Variante – ohne diese Felder – kommt in unsere Vorschau. Und muss ich es noch weiter ausführen? Sie wissen natürlich, welche Variante ich diesmal dem Drucker geschickt habe.

 

Im Frühjahr steht der nächste Formulardruck an. Ich muss sagen, dass meine Fantasie nicht ausreicht, um mir weitere Pannen bei einem so simplen Ding ausmalen zu können. Vielleicht stimmt auch einfach das Sprichwort nicht, nach dem aller guten Dinge drei sind. Vielleicht lautet das richtige Sprichwort: „Drei Trotteligkeiten bei einer Sache sind genug.“ Darauf hoffe ich!

Wir waren auf dem DGPPN-Kongress in Berlin

Vom 21.-24. November teilten wir uns mit unserem Partnerverlag Klett-Cotta einen Stand auf dem Fachkongress der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde), der im ICC Berlin stattgefunden hat.

Wir sind ein eingespieltes Team und somit ging am Dienstag der Aufbau mit der Stuttgarter Kollegin Friederike Kamann ziemlich schnell über die Bühne. Für die nächsten vier Tage waren wir gut mit unseren Junfermann-Fachbüchern und vielen Giveaways gerüstet. Die Kunden konnten kommen, und das taten sie auch.

Fast 9.000 Besucher nahmen teil und hörten sich zahlreiche Vorträge an, schlenderten durch die Hallen und schauten bei den Verlagen und Pharmazieunternehmen rein. Sie kauften Bücher, informierten sich über die zukünftigen Novitäten und hatten viel Freude daran, ein paar Kleinigkeiten wie Kugelschreiber, Notizblöcke, Taschen und andere Aufmerksamkeiten mit nach Hause zu nehmen. Einige Aussteller versorgten die Besucher mit leckeren Kaffeevariationen, außerdem konnte man einen Frozen-Joghurt mit einer süßen Soße wie Mango, Schoko, Himbeere etc. ausprobieren, es gab Brezeln, Obst, Brat- und Currywurst oder mal eine Frikadelle im Brötchen.

Michael Gormann, ein Physiotherapeut aus Düsseldorf, der auch die Triggerpunkt-Therapie anwendet, besuchte uns eines Tages am Stand. Das konnten wir uns doch nicht entgehen lassen, dachten wir. Er hat uns und anderen Besuchern, die es ausprobieren wollten, mit einer Massage den Nacken gelockert. Da man die meiste Zeit entweder stand oder unbequem saß, tat sie richtig gut! Nochmals vielen Dank dafür!

Die gesamte Organisation hat hervorragend geklappt, wir haben nette Menschen kennengelernt und interessante Gespräche geführt. Und somit sind wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei!