Podcast »Apropos Psychologie!«

Podcast-Folge 23: Apropos … Selbstliebe & Hypnose!

Simone Kriebs (Foto: Frank Altmann)

Selbstliebe brauchen wir, um unseren Platz im Hier & Jetzt zu finden und ein glückliches Leben zu führen. Dafür trägt jeder Mensch von Geburt an alles in sich. Mit der Zeit aber lernen wir Interpretationen über uns selbst, die gar nicht immer stimmen müssen. Wir, also unser Gehirn, halten sie aber für wahr und schaffen uns unsere eigene Realität. Um diese ursprünglich in jedem von uns angelegte Fähigkeit zur Selbstliebe wiederzuentdecken, rät die Hypnosetherapeutin Simone Kriebs alte Gedanken und Überzeugungen neu zu bewerten. Weiterlesen

Buch des Monats

Buch des Monats – September 2021: „Du bist mein Heimathafen“ von Thomas Prünte

Eine Beziehung ist wie ein Garten. Sie bedarf der Pflege, damit etwas wachsen kann. Und in eine Beziehungskiste muss man etwas Gutes hineintun, wenn man etwas Gutes entnehmen möchte. Nur so kann eine Partnerschaft auf Dauer gedeihen und die Beziehung zum sicheren Hafen werden, der Schutz und Geborgenheit bietet. Weiterlesen

Autor*innen im Video: Detlef Schönherr

Unser Autor Dr. Detlef Schönherr arbeitet selbstständig als Coach für Führungskräfte und Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis in Sessenbach/Westerwald. Zudem ist er Ausbilder für NLP und Hypnose und war zuvor als Redenschreiber in der Politik sowie Journalist und Kriegsberichterstatter tätig.

Im Video gibt Detlef Schönherr einen Einblick in seine psychotherapeutische Arbeit, in welcher vor allem das Meditieren und das Bogenschießen Anwendung finden. Dabei geht er auch darauf ein, was diese Methoden für ihn besonders machen und warum er sich überhaupt für den Beruf als Psychotherapeuten entschieden hat.

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Detlef Schönherrs Buch „Anleitung zur Atemmeditation“ ist im Februar 2021 erschienen, bietet eine Vielzahl von Meditationsübungen für Anfänger*innen sowie Fortgeschrittene und erläutert die Grundlagen der Atemmeditation sowie ihre Wurzeln in der buddhistischen Philosophie.

Weitere Informationen zu Detlef Schönherr: www.hypnose-schoenherr.de

Podcast »Apropos Psychologie!«

Podcast-Episode 22: Apropos … Glück!

Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben – und die gute Nachricht vorab: das können wir lernen! Was aber ist ein gelingendes Leben? Was macht uns Menschen wirklich glücklich? Weiterlesen

Autor*innen im Video: Sabine Prohaska

Sabine Prohaska über … Training und Seminare im digitalen Wandel

Der Bildungs- und Weiterbildungssektor befindet sich einem radikalen Wandel, in welchem digitale Konzepte immer wichtiger werden. Dies erfordert einen neuen, flexiblen Zugang aller Beteiligten und ein Überdenken der bisher bekannten Prozesse. Es geht um neu gedachte und innovativ konzipierte Seminarkonzepte, eine völlige Neuausrichtung der Rolle der Trainer*innen, eine offene Unternehmenskultur zur Unterstützung dieser Konzepte und um die erforderlichen technischen Voraussetzungen.

Im Video beleuchtet unsere Autorin Sabine Prohaska, wie sich digitale Projekte human gestalten lassen, und stellt ihren selbst entwickelten „E-Learning-Kompass“ als Orientierungshilfe bei der Konzipierung solcher Lernprojekte vor.

 

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Sabine Prohaska ist Wirtschaftspsychologin, Trainerin und systemisch lösungsorientierte Coach. Mit ihrer Firma seminar consult veranstaltet sie Coaching- und Trainerausbildungen.

Ihr Buch „Training und Seminare im digitalen Wandel – Der E-Learning-Kompass für erfolgreiche Schulungskonzepte“ ist im April 2021 erschienen und führt all diejenigen, die digitale Lernkonzepte entwickeln und umsetzen, durch die wichtigsten Bereiche, um selbst zukunftsweisende Lernarrangements zu entwickeln.

Buch des Monats

Buch des Monats – August 2021: „Tiergestützte Interventionen mit Kindern und Jugendlichen“

Tiere im sozialen Einsatz

In vielen Bereichen des Lebens ergänzen Tiere unsere Arbeit und stellen für uns eine emotionale Bereicherung dar. So verwundert es nicht, dass auch im sozialen und pädagogischen Bereich tiergestützte Interventionen zunehmen. Waren dabei zunächst Hunde und Pferde beliebt, so sind die als Co-Therapeuten eingesetzten Tierarten inzwischen vielfältiger geworden.

In unserem Interview berichten die Autorinnen Melanie Liese-Evers und Meike Heier u.a. davon, um was genau es in ihrem Buch geht, wie sie auf die Idee kamen, ein Buch zu tiergestützen Interventionen zu schreiben, an wen sich ihr Buch richtet und was es von anderen ähnlich thematisierten Büchern abhebt. Wir wünschen viel Spaß mit dem Interview!

 

Weitere Informationen zu „Tiergestützte Interventionen mit Kindern und Jugendlichen“ und zu den Autorinnen Melanie Liese-Evers und Meike Heier finden Sie auf unserer Website www.junfermann.de

 

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„Und plötzlich stand uns das Wasser bis zum Hals“

Horst Lempart
Foto: Alea Horst

Horst Lempart lebt nicht weit entfernt von den Überflutungsgebieten im Ahrtal. Er hat Coaching-Klienten in dieser Gegend, kauft gerne Wein bei den Ahr-Winzern. Wie er die Zeit unmittelbar nach der Flutkatsatrophe erlebt hat, schildert er in diesem Beitrag:

 

Bis dass es wieder so etwas wie ein „normales“ Leben gibt, wird noch viel Wasser die Ahr runter fließen. Fragt sich, was für ein Waser das ist. Als ich letzte Woche mit der Bahn über die Ahr fuhr, ganz an ihrem Ende, kurz vor der Mündung in den Rhein, war ich tief erschüttert von dem Anblick. Heute noch, mehr als vier Wochen nach der verheerenden Flut, plätschert nur ein braunes Rinnsal zwischen entwurzelten Bäumen vor sich hin. In Sinzig zieht sie sich an einer ehemaligen Kläranlage vorbei, von der heute nur noch Fragmente zu erkennen sind. Der komplette Inhalt ist fortgespült, mit ihm Gebäude und technische Anlagen. Sämtliche Abwässer laufen ungeklärt an der Anlage vorbei, direkt in unsere Flüsse. Eine Umweltkatastrophe, die zu allen menschlichen Schicksalen noch hinzukommt.

„Ich kann den Termin nicht wahrnehmen. Wir werden gerade evakuiert. Wir haben keinen Plan.“

In der Nacht vom 14. auf den 15 Juli schob sich eine riesige Flutwelle durch das Ahrtal. Ich hatte morgens um 9:00 Uhr einen Coaching-Termin mit einem Klienten aus Bad Neuenahr geplant. Um 5:20 Uhr erhielt ich eine SMS: „Ich kann den Termin nicht wahrnehmen. Wir werden gerade evakuiert. Wir haben keinen Plan.“ So wie meinem Klienten ging es vielen. Von jetzt auf gleich änderte sich alles, leider nicht zum Guten. Und ohne Plan läuft auch heute noch vieles. Irgendwie weitermachen. Von den Winzern, bei denen ich in den letzten Jahren oft eingekauft habe, sind ausnahmslos alle betroffen. Als Flutwein verkaufte Flaschen sollen einen kleinen Teil des Schadens auffangen. Bei der Dimension der Schäden ein kleiner, aber feiner Tropfen.

Heute morgen sprach ich mit einer Hundeführerin vom THW. Ihre Hundestaffel ist darauf abgerichtet, Schadstoffe aufzuspüren, die tausendfach im Ahrtal zu finden sind. Nicht nur in der Ahr, sondern auf Friedhöfen, in Kellern und Wohnungen. Einiges davon ist inzwischen geräumt. Wohin mit dem Sondermüll – das weiß keiner so genau. Nur weg von dort. Die Menschen brauchen klare Luft zum Durchatmen.

„Das Aufspüren von Leichen übernehmen die Polizeihunde“, sagt die Dame. „Aber von den noch Vermissten werden sie nicht mehr viel finden. Teilweise liegen meterdicke Schlammschichten an den Ufern, die sind hart wie Stein. Und von mehr als 30 Menschen weiß man bis heute nicht, wer sie sind. Es sind oft nur Körperteile zu finden. Zahn- und DNA-Analysen sind schwierig, weil alles weggespült wurde.“

Eigentlich hätte die Ahr im nächsten Jahr erblühen sollen.

Eigentlich hätte die Ahr im nächsten Jahr erblühen sollen. Die Landesgartenschau war dort geplant, die Vorbereitungen in vollem Gange. Ich bin gespannt, wann es im Kurpark mal wieder blühen wird. Sobald es möglich ist, werde ich wieder als Besucher an die Ahr kommen. Die Menschen dort brauchen eine Perspektive, auch wirtschaftlich. Gerade der Tourismus hat im Ahrtal einen sehr hohen Stellenwert. Jeder Euro, der dort ausgegeben wird, ist auch ein Euro in die Zukunft der Region.

Angebote für Betroffene und Helfer*innen
Für die Betroffenen und Helfer*innen biete ich bis zum Jahresende kostenlose psychologische Beratungen und Supervisionen an. Oft kommt der Gesprächsbedarf erst dann, wenn das nackte Überleben gesichert ist und der Alltag „irgendwie“ Einzug gehalten hat. Sprechen kann zwar keine Steine wegräumen, aber den ein oder anderen Stein vom Herzen fallen lassen.

Ich möchte Sie ermuntern, auch mit kreativen Ideen für das Ahrtal aktiv zu werden. Auch wenn Sie mit einem Glas Flutwein anstoßen.

Danke.

 

Informationen zum Angebot von Horst Lempart gibt es hier. Wer darüber hinaus interessiert ist, ebenfalls beraterische Katastrophenhilfe für Flutopfer zu leisten und sich mit Horst Lempart austauschen oder vernetzen will, findet hier seine Kontaktdaten.

Podcast »Apropos Psychologie!«

Podcast-Folge 21: Apropos … Macht!

Vom Umgang mit Autorität(en)

Ulrike Strubel

Wie können wir souverän mit Macht umgehen? Besitzen wir sie selbst, haben wir eine enorme Verantwortung, sie gut und zum Wohle vieler einzusetzen. Ist es andersherum, und unser Gegenüber besitzt eine starke Autorität oder übt uns gegenüber Macht aus, müssen wir darauf reagieren. Nicht nur in beruflichen Kontexten, sondern auch in der Familie, in der Partnerschaft und mit Freunden fällt das oft schwer.

Warum empfinden wir die Autorität, die unser Gegenüber ausstrahlt, eigentlich als unangenehm oder gar einschüchternd? Ab welchem Punkt wirkt Autorität auf uns bedrohlich? Gibt es wirklich so etwas wie eine „natürliche Autorität“?

Die Psychologin Ulrike Strubel unterscheidet – nicht nur in der aktuellen Folge von „Apropos Psychologie!“ – verschiedene Typen im Umgang mit Autorität, wie wir unseren oft unbewussten Triggern auf die Spur kommen können: Für einen souveränen Umgang mit Macht und Autorität!

Ulrike Strubel ist Psychologin und seit mehr als 20 Jahren Speakerin, Trainerin und Supervisorin; sie lebt in Schifferstadt und führt dort eine Praxis für ein menschliches Miteinander in Leben & Beruf.  Mehr über sie erfahrt Ihr auf Ihrer Website: https://www.beziehungspunkte.de/.

Bei Klett-Cotta erschien 2021 ihr Buch „Runter von der Macht-Wippe!

 

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Podcast-Folge 20: Apropos … Downsizing!

Priorisieren um Balance zu halten

Mareike Schönig

Runterschrauben, runterkommen, das Prinzip „Weniger ist mehr“ ist klar. Warum fällt es uns oft schwer, Prioritäten zu setzen, unsere eigenen Bedürfnisse zu sehen und ernst zu nehmen? Gibt es Gender-Unterschiede? Können Männer besser damit leben, mit 20% Aufwand 80% des Ziels zu erreichen? Wann geben uns materielle Dinge, mit denen wir uns umgehen, nicht mehr das gute Gefühl von Sicherheit, sondern werden zu Ballast?

Es fällt schwer, aus dem Überangebot an Möglichkeiten, beruflichen wie privaten, materiellen wie ideellen, die herauszupicken, die für die eigene Energiebalance richtig sind. Ein Grund dafür ist unser Anspruchsdenken: Ansprüche an uns selbst, vor allem aber auch jene, denen wir meinen, gerecht werden zu müssen: von Kolleg:innen, dem Freundeskreis, der Familie. Wie bringe ich also Anforderungen und Bedürfnisse in eine ausgewogene Balance? Wie identifiziere ich die Energieräuber in meinem Leben, um mich möglichst nur mit dem zu umgeben, was mir mehr Energie gibt als nimmt?

Das nämlich sollte eigentlich unser Ziel sein, sagt Mareike Schönig, Coach und Lebensberaterin, die das Downsizing aus eigener Erfahrung als wohltuend erlebt hat. Sie sagt: „Erst mit Downsizing kommt man im Leben voran!“ Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr der neuen Folge von Apropos Psychologie!

Mehr über Mareike Schönig: https://mareikeschoenig.de/

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Podcast-Folge 19: Apropos … Nein sagen!

Wie wir lernen, Grenzen zu setzen

Gisela Ruffer

Gisela Ruffer

Die Nachbarin überträgt mir schon wieder das Blumengießen und geht ins lange Wochenende, der Chef legt noch zwei weitere Ordner auf den Stapel – „Sie machen das schon!“ – und meine Mutter bringt mich mit einem klagenden „Wir sehen uns ja auch kaum noch“ dazu, statt zum Sport zu gehen, mit ihr Kaffee zu trinken. Warum sag‘ ich nicht einfach: NEIN!?

Gerade Frauen scheint es schwer zu fallen, ihre Interessen zu vertreten und Grenzen zu setzen. Zu schnell fühlen sie sich angesprochen für alle und alles zu sorgen. Dabei werden eigene Bedürfnisse manchmal so lange nicht beachtet, bis sie gar nicht mehr wahrgenommen werden. Dass das auf Dauer die Seele belastet, muss man nicht lang erklären.

Wie aber gelingt es, die nötige innere oder äußere Distanz zu schaffen, um Zeit für eine angemessene Grenzziehung zu bekommen, also ohne weder sofort Ja zu sagen noch in die Konfrontation zugehen? Und: Wie können wir lernen, ohne schlechtes Gewisse Nein zu sagen für ein harmonisches Miteinander? Darüber spricht Marion Heier mit Gisela Ruffer, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Autorin des Buchs „Selbstbewusst NEIN sagen“.

 

Gisela Ruffer ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Gemeinsam mit ihrem Mann Herbert Ruffer hat sie das Buch „Selbstbewusst NEIN sagen“ veröffentlicht, auf dessen Grundlage ein Online-Kurs zum Thema „Grenzen setzen“ bei Sinnsucher.de www.sinnsucher.de erschienen ist.

Mehr über Gisela Ruffer : https://praxis-ruffer.de/

 

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