Podcast »Apropos Psychologie!«

Podcast-Folge 16: Apropos … Verhaltenssüchte!

Wenn die Lust zur Sucht wird

Dr. Julia Arnhold

Wer regelmäßig zu viel trinkt, kann alkoholabhängig werden, auch Tabak macht bekanntermaßen süchtig, ebenso wie der zu häufige schnelle Griff zu Medikamenten. Aber wie steht es mit Sport, Shoppen oder dem Handy und Internet?

Wer gern Sport treibt, kennt das tolle Gefühl danach: erschöpft, aber glücklich und manchmal so voller Energie, als könnte man die Welt aus den Angeln heben. Und ja, auch ein neues T-Shirt oder zwei, und an langweiligen Tagen mit prall gefüllten Einkaufstaschen nach Hause zu kommen, fühlt sich richtig gut an.

Was aber passiert, wenn wir diesem Vergnügen nicht nachgehen können? Geht das überhaupt noch? Oder haben wir uns längst daran gewöhnt, dass sich eigentlich unser ganzes Leben nach dem Trainingsplan im Sportstudio richtet? Dass wir nicht mehr wissen, wie viele schwarze T-Shirts im Schrank liegen, und trotzdem jeden Tag wieder losziehen in die Fußgängerzone?

Über den schmalen Grat zwischen „viel“ und „zu viel“ spricht Marion Heier mit Dr. Julia Arnhold in der neuen Folge von „Apropos Psychologie!“. Dabei geht es unter anderem darum, welche Ursachen die übermäßige Ausübung einer Handlung haben kann und warum eine solche Verhaltenssucht eigentlich etwas anderes – kurzfristig – kompensiert.

Dr. Julia Arnholds Ratgeber „Ausstieg aus Verhaltenssüchten“ sowie das schematherapeutische Fachbuch „Verhaltenssüchte erfolgreich behandeln“, welche sie mit Hannah Hoppe zusammen geschrieben hat, sind im Webshop des Junfermann Verlags und in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich. Weitere Infos zu Julia Arnhold finden sich auf ihrer Website https://www.psyberlin.com/

 

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Podcast-Folge 15: Apropos … Selbstbeelterung!

Wie das Gehirn lernt, dass du wertvoll bist

Dr. J. Schulte Wermlinghoff

Selbstbeelterung, manchmal, auch „Nach- oder Neubeelterung“: Ein Begriff aus der Psychotherapie. Aber was ist das eigentlich? Gemeint ist damit eine therapeutische Haltung, die dem Patienten gezielt nachträgliche, elterliche Fürsorge zukommen lässt. Natürlich dem Rahmen einer therapeutischen Beziehung angemessen. So beschreibt es der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Jeffrey E. Young. Es handelt sich um Interventionen, die das nachholen, was von den Eltern möglicherweise nicht ausreichend gegeben werden konnte. Die Patienten erleben auf diese Weise, was eine gute Eltern-Kind-Beziehung ausmacht.

Ein Stück weit kann aber auch jeder von uns lernen, sich selbst das zu geben, was die eigenen Eltern vielleicht nicht vermochten. Dazu muss das eigene Gehirn eine ganze Menge neu lernen, und das kann es tatsächlich bis ins hohe Alter. Neuroplastizität heißt das: Neue Erfahrungen und Eindrücke regen neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen an, bauen bestehende aus, und schaffen nach und nach eine neue Architektur im Gehirn.

Dabei können verblüffende Übungen sehr wirksam helfen: Der Schulterwurf zum Beispiel, mit dem man Unliebsames im wahrsten Sinne des Wortes hinter sich bringt, oder sich mit der linken Hand die Zähne zu putzen (wenn man Rechtshänder ist).

Was außerdem das Gehirn zum „positiven Umdenken“ bewegen kann, das weiß und berichtet Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Leiterin der Ambulanz der LWL-Klinik Marl-Sinsen, in unserer neusten Folge von „Apropos Psychologie!“. Jetzt reinhören!

 

Mehr über sie und ihre Arbeit in der Haardklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erfahrt ihr hier: www.lwl-jugendpsychiatrie-marl.de
Wer beim „Reparenting“, der Neubeelterung, in die Tiefe gehen will, wagt sich an das Fachbuch von Jeffrey E. Young, Janet S. Klosko, Marjorie E. Weishaar: Schematherapie – Ein praxisorientiertes Handbuch

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Podcast-Folge 14: Apropos … Resilienz!

Stark und gelassen – Wie geht Resilienz?

Sebastian Mauritz

Sebastian Mauritz

Stark und gelassen, mit einer gesunden Portion Optimismus und einer Prise Heiterkeit. Wer so durch Leben gehen kann, den beneiden wir. Tatsächlich scheinen manche Menschen nicht nur ihren Alltag, sondern auch schwierige Lebenssituationen mit einer bewundernswerten Leichtigkeit zu bewältigen. Woher nehmen sie diese Ausgeglichenheit und Gefasstheit? Wie schaffen sie es, sogar schmerzhafte Erlebnisse, die das Leben der meisten von uns zum Erstarren brächten oder ihm zumindest eine ungewollte, neue Richtung aufzwingen würden, hinzunehmen und zu neuer Kraft zu finden?

In Folge 14 von »Apropos Psychologie!« geht es um die Widerstandsfähigkeit des Menschen: Resilienz. Dass es sich dabei nicht einfach um die vielbesungene Stehaufmännchen-Mentalität oder eine Art Kämpfernatur handelt, wird im Gespräch mit Sebastian Mauritz schnell klar. Der Göttinger Trainer, Autor und Marketing-Unternehmer betont: Nicht die Frage „Was tut das mit mir?“ sondern die Antwort auf „Wie denke ich die Welt?“ ist wesentlich für Resilienz.

Wie sich die zwei Säulen der Resilienz – Adaption („Wie gut kann ich mich anpassen?) und Regulation (Wie gut komme ich in meine Mitte?) – am besten stärken kann, und wie ich krisenfester durchs Leben gehe, erklärt er heute im Podcast.

Mehr über Sebastian Mauritz unter: www.sebastianmauritz.de
Im Mai 2021 veranstalten wir mit Sebstian Mauritz als Moderator einen Online-Kongress zur „Gewaltfreien Kommunikation“. Mehr dazu unter www.gfk-kongress.de

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Podcast-Folge 13: Apropos … Schlafen!

Das beste Schlafmittel ist der Körper

Konstanze Wortmann

Konstanze Wortmann

Ausgeschlafen aufwachen, voller Energie oder auch ganz entspannt in den neuen Tag starten: Für viele von uns nur ein Wunschtraum. Rund 20 % der Erwachsenen in Deutschland haben Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Die Ursachen sind vielfältig: Ist es nur kurzzeitig eine Phase, in der einem einfach zu viel durch den Kopf geht, um in eine erholsame Nachtruhe zu finden, muss man sich keine Sorgen machen. Wer aber über Monate hinweg tagsüber abgeschlagen, ja wie gerädert aufwacht, sollte der Sache auf den Grund gehen.

Wem das berühmte Glas warmer Milch mit Honig oder ein Baldriantee vor dem Zubettgehen nicht hilft, dem können z. B. Entspannungstechniken weiterhelfen. Laut der Psychotherapeutin Konstanze Wortmann, die zusammen mit Dorothe Schabsky die „Schlafschule Unna“ leitet, reichen oft schon kleine Veränderungen in den Schlafgewohnheiten, um seinen Schlaf-Wach-Rhythmus bald wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.

Wie das geht, darüber spricht Marion Heier mit Konstanze Wortmann in Folge 13 von „Apropos Psychologie!“ und erhält wertvolle Tipps & Tricks für einen gesunden Schlaf.

Konstanze Wortmanns Ratgeber „Wege in den erholsamen Schlaf“ sowie das Selbsthilfeprogramm (ebensfalls in Buchform) „Atmen – Bewegen – Schlafen“, das sie mit Dorothe Schabsy zusammen geschrieben hat, sind im Webshop des Junfermann Verlags und in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

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Podcast-Folge 12: Apropos … Persönlichkeit!

Wie bin ich eigentlich?

Rainer Sachse

Wer glaubt, er sei nur aus einem Holz geschnitzt, der irrt. Die Psychologie kennt ein gutes Dutzend an Persönlichkeitsstilen, die mehr oder weniger ausgeprägt in uns schlummern. Sie können enorme Ressourcen bedeuten, aber auch Störungen verursachen. Beruflich erfolgreich ist ein Mensch z. B. dann, wenn er mit seinen Persönlichkeitsstilen an der richtigen Position ist. Wissen HR-Abteilungen genug darüber? Und gibt es auch im Privaten Persönlichkeitsstile, die schlicht nicht kompatibel sind?

Prof. Dr. Rainer Sachse, der das Institut für Psychologische Psychotherapie leitet in Bochum, unterscheidet Persönlichkeitsstile zunächst nach den Nähe- und Distanzstörungen, sozusagen nach jeweiligen Bedürfnis an „Sicherheitsabstand“ zum anderen. In Folge 12 von „Apropos Psychologie!“ spricht Marion Heier mit ihm darüber, wie man sich selbst und anderen auf die Schliche kommt. Sich selbst und ihn fragt sie: Wer also bin ich? Macht mich aus, was andere in mir sehen? Wie kann ich meine Persönlichkeitsstile und die der anderen für ein konstruktives Miteinander nutzen? Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt oder direkt hier auf unserem Blog.

Rainer Sachses Buch „Persönlichkeitsstile“ ist im Webshop des Junfermann Verlags und in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

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Podcast-Folge 11: Apropos … Trauern!

Trauer ist nicht gleich Traurigkeit

Christine Kempkes

Er gehört so sehr zum Leben, und doch schieben wir den Gedanken daran am liebsten ganz weit weg: der Tod. Keiner mag und keiner kann sich vorstellen, wie dieser Moment sein wird: wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, vielleicht ganz unerwartet, vielleicht nach langer, leidvoller Zeit. Versinken wir in ein tiefes Loch? Werden wir über uns hinauswachsen und anderen eine Stütze sein? – Wie können wir mit Trauer positiv umgehen? Lässt sie sich überhaupt in unser Leben integrieren?

Christine Kempkes, Bestatterin und Coach, will uns genau dazu ermutigen. Sie rät uns dazu, mit dem verstorbenen Menschen – oder auch Haustier – in Verbindung zu bleiben. Denn wer seine Trauer dauerhaft verdrängt, bekommt sie durch die Hintertür zurück: als Migräne, Bauchschmerz, Depressionen …

In der 11. Podcast-Episode von »Apropos Psychologie!« spricht die Trauerbegleiterin Christine Kempkes über unsere Trauerkultur, warum wir uns in der Trauer verbieten, fröhlich zu sein, und darüber, wie man aus tiefer Trauer zurück in ein kraftvolles Leben findet. Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt oder direkt hier auf unserem Blog.

 

Ihr Buch zum Thema: »Mit der Trauer leben lernen« Mit der Trauer leben lernen | Junfermann Verlag

Mehr über Christine Kempkes findet Ihr auf ihrer Homepage: Christine Kempkes | Trauerbegleitung, Trauerreden und Familienbiographisches Coaching

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Podcast-Folge 10: Apropos … Unerträgliches überwinden!

Wie unsichtbare Wunden heilen können

Michaela Huber

Es gibt Wunden, die man nicht sehen kann. Sie tun höllisch weh, ohne dass wir laut aufschreien. Glauben wir gerade, sie sind verheilt, können sie unvermittelt neu aufbrechen. Solche Wunden, die selbst kaum zu sehen sind, machen uns blind für alles Schöne und Leichte im Leben. Ein ständiger Schmerz packt alles in dicken Nebel. Und wir wissen manchmal nicht mal, dass es so ist.

So könnte man ein Trauma beschreiben, eine »Psycho-Wunde«. Um sie zu erkennen, muss man schon sehr genau hinsehen, sagt die Psychotherapeutin Michaela Huber. Sie ist eine von Deutschlands führenden Trauma-Expert*innen. Sie erklärt: Erlebt ein Mensch eine unerträgliche Situation, reagiert das Gehirn mit einem Notprogramm: das Bewusstsein fährt runter, das Gedächtnis wird abgekoppelt. Vier bis sechs Wochen lang versucht das Gehirn jetzt, diese extreme Belastung allein durchzuarbeiten. Tauchen die Symptome Übererregung, extreme Vermeidung und Wiedererregung aber danach weiter auf, spricht man von Trauma.

Wie wichtig gute Freunde, ein schönes Zuhause und liebevolle Mitmenschen dann werden, warum das so ist und was wir selbst in unser »Erste-Hilfe-Schatzkästchen« tun können, das erzählt Michaela Huber in Folge 10 von »Apropos Psychologie!«.⁠ Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt oder direkt hier auf unserem Blog.

Mehr über Michael Huber: https://michaela-huber.com

Weitere Infomationen zu Michaela Hubers Büchern finden Sie hier, und mehr über die Bundesarbeitsgemeinschaft für bedarfsgerechte Nothilfe erhalten Sie hier.

 

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Podcast-Folge 9: Apropos … Fühlen!

Warum Gefühle wertvoll sind

Keine durchheulten Nächte, aber auch keine Schmetterlinge im Bauch? Das Leben plätschert so vor sich hin, aber überbordende Freude fehlt genauso wie tief empfundene Trauer. Alles lässt mich scheinbar „kalt“, nicht mal richtig wütend werde ich noch. Habe ich verlernt zu fühlen?

Dr. Carlotta Welding

Dr. Carlotta Welding, © Foto: Annette Hauschild

Nicht zu wissen, ob und was man fühlt, nennt man Gefühlsblindheit – ein gradueller Begriff, ein Spektrum. Tatsächlich sind 10 % der Menschen mehr oder weniger gefühlblind. Aber woran erkennt man das? Wann ist etwas ein Gefühl und wo beginnt der Gedanke? Gefühle sind vielfach „anerzogen“, also wie manche Verhaltensweisen in der Kindheit erlernt. Sind sie deshalb aber weniger „echt“?

Darüber spricht Marion Heier mit Dr. Carlotta Welding, Linguistin und Emotionswissenschaftlerin. Eine gute Balance von Gefühlen, so die Mutter von vier Kindern, ist wichtig für unsere eigene Gesundheit und für das Leben in der Gemeinschaft, denn die 6 Basiskategorien von Gefühlen zum Beispiel werden von jedem Menschen überall auf der Welt erkannt und angewendet.

Sie sagt: „Ich kann den Wecker nur ausschalten, wenn ich ihn gehört habe.“ Soll heißen: Wir müssen die „Sprache der Gefühle“ (wieder) hören und verstehen lernen, und lernen sie zu sprechen. Wie das geht, erfahren Sie in unserer Episode 9. Jetzt anhöhren auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts & Co. oder direkt hier in unserem Podcast-Player.

Mehr über Dr. Carlotta Welding: https://carlottawelding.de/

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Podcast-Folge 8: Apropos … kinderlos!

Glücklich ohne Kind – (wie) geht das?

Annette Förg, © Anna Scheidemann Photography

Annette Förg. © Anna Scheidemann Photography

Haben Sie Kinder? Diese banale Frage ist schnell gestellt, trifft manch eine Frau aber tief ins Mark. Ob gewollt oder ungewollt kinderlos, hinterfragt sie doch unsere ganze Lebensplanung. Dabei gibt es viele Gründe, weshalb eine Frau ohne Kind lebt. Männern scheint sich diese Frage nicht zu stellen. Oder kompensieren auch sie ihre Kinderlosigkeit durch Erfolg im Beruf? Wohler rührt diese unterschiedliche Bewertung durch die Gesellschaft und wie gehen wir damit um.

Wie ein sinnerfülltes Leben auch ohne Kinder aussehen kann, weiß die Diplompädagogin und Führungskräfte-Coach Annette Förg. Dabei ist sie wie viele ihrer Klientinnen eine Frau mit unerfülltem Kinderwunsch. Als Fachfrau und Identifikationsfigur zeigt sie Wege aus der Krise und dem Schmerz, in dem sich viele Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch befinden.

Mehr über Annette Förg und Ihre Arbeit finden Sie unter: www.annette-foerg.de | www.makelloskinderlos.de

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Podcast-Folge 7: Apropos … Verbitterung!

Mit welchem Ohr hören Sie?

Dr. Silke Brand

Dr. Silke Brand

Plötzlich trennt sich der Partner, die Leitungsfunktion im Job bekommt die Kollegin und wie immer scheint die Schwester die „bessere“ Tochter zu sein. Alles halb so wild, und mit der Zeit wird das schon wieder? Was aber ist, wenn solche Situationen wie ein Déjà-vu für uns sind: Wir fühlen uns zum x-ten Male übergangen. Schon wieder missverstanden. Ungerecht behandelt. Wie immer.

Wenn man über erlebtes Unrecht nicht hinwegkommt, es über Jahre und Jahrzehnte „wegsteckt“, entsteht Verbitterung. Wir sind tief verletzt. So sehr, dass unsere Seele ihren Schmerz an unseren Körper weitergibt und wir auch körperlich krank werden.

Aber: Opfer geworden zu sein bedeutet nicht, Opfer bleiben zu müssen, sagt Dr. Silke Brand, Diplom-Psychologin aus Köln. Belastende Erlebnisse muss man dingfest machen. Hat man sie erkannt, z.B. mit Hilfe der Achtsamkeit – der „Physiotherapie für den Geist“ –, kann man sie z. B. imaginär in ein Einmachglas packen. Fest im Glas verschlossen können wir uns das Erlebte dann in aller Ruhe von außen ansehen. Ein erster Schritt zur „Entbitterung“. Welche weiteren Schritte folgen können, um wieder unbeschwert zu leben, verrät sie in dieser Folge von „Apropos Psychologie!“

Mehr über Dr. Silke Brand gibt es hier: Praxis Dr. Silke Brand – (praxisdrbrand.de)

Weitere Informationen zu Silke Brands Buch finden Sie hier: „Unbeschwert leben – Wie Sie sich in zehn Schritten von Verbitterung befreien“

 

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