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Was passiert eigentlich beim Junfermann-Autorentag, Herr Schmidt?

Am 25. April 2020 findet der nächste Junfermann-Autorentag statt. Der Autorentag ist nicht nur ein Treffen der „Junfermann-Familie“ – bei dem Austausch, Kennenlernen und Spaß im Vordergrund stehen, sondern soll Ihnen auch konkrete Anregungen bieten. In den letzten Jahren haben wir verstärkt auf das Thema „Buchmarketing“ fokussiert, im kommenden Jahr wird es u.a. einen Impuls zum Thema „Schreiben für Zeitschriften“ geben. Sie als Autor*in können den Erfolg Ihres Buches aktiv unterstützen. Deshalb ist die Zusammenkunft besonders für alle neuen Autorinnen und Autoren interessant – Sie lernen den Verlag besser kennen, knüpfen Kontakte zu anderen Junfermann-Autor*innen und bekommen konkrete Ideen, was Sie für Ihr Buch tun können.

Wir haben Jörg Schmidt, Autor des Buches Einfach visualisieren, gefragt, wie er die letzten beiden Autorentage erlebt hat.

 

Herr Schmidt, Sie waren bei den Junfermann-Autorentagen 2016 und 2018 dabei. Was haben die Autorentage Ihnen persönlich gebracht?

Beide Autorentage wirken bis heute noch nach. Neben dem Verlagsteam habe ich viele Mitautoren kennengelernt. Neben vielen interessanten Gesprächen, neuen Kontakten und vor allem viel Spaß miteinander habe ich auch Ideen für das Buchmarketing mitgenommen.

Beide Tage haben mich motiviert, mich selbst um das Thema Buchverkauf zu kümmern. Ich hatte schon zwei Publikationen vor dem Visualisierungsbuch. Und beide haben sich auch irgendwie „von allein“ verkauft. Mit den Verkaufszahlen war ich zufrieden. Und daher hatte ich meinen Beitrag/meine Verantwortung für den Buchverkauf gar nicht „auf dem Schirm“. Erst auf dem 1. Autorentag 2016 fiel der Groschen.

Jennifer Kahnweiler sprach dort über die Mythen des Buchmarketings und über die Rolle des Autors/der Autorin: „Verantwortlich für den Buchverkauf und das Marketing ist (auch) der Autor“. Moment mal, das bin ja ich! Der Verlag unterstützt mich mit vielen Aktivitäten, aber ich bin verantwortlich! Eine „neue“ Sichtweise für mich. Schon während des Tages entwickelten sich erste Ideen in Gesprächen mit den Kollegen. In den Wochen und Monaten danach setzte ich diverse Maßnahmen um.

Konnten Sie Impulse aus den Autorentagen konkret umsetzen?

Die ein oder andere Maßnahme – auch mit Unterstützung des Verlages – hat tatsächlich dazu beigetragen, den Verkauf zu unterstützen. Daraufhin hatte ich mir 2017 vorgenommen, mein Buch aktiv zu bewerben und bis Ende 2020 10.000 Exemplare zu verkaufen. Das war schon eine kleine Hürde, mir selbst dieses Ziel zu setzen. Gleichzeitig hat es mich aber auch motiviert, dranzubleiben und weiterzumachen. Das Ziel ist sportlich, herausfordernd, aber auch sehr reizvoll.

Was würden Sie anderen Autor*innen empfehlen?

Der Autorentag 2018 hat mich motiviert, mutig zu sein und das eigene Anliegen offensiv zu verfolgen. Und das mit Leidenschaft und Ausdauer: „Sei wie eine Briefmarke. Bleib´ dran, bis Du am Ziel bist“ (Dirk Eilert).

Der Vortrag von Daniel Melle auf dem Autorentag 2018 wurde von Jörg Schmidt zeichnerisch festgehalten.

10.000 Exemplare ist ja auch ein ambitioniertes Ziel. Und wenn es erst einmal ausgesprochen ist, schafft das auch einen gewissen Druck. Doch schon die Gespräche mit Mitautoren ermutigten mich dazu, das Projekt weiterzuverfolgen und damit an die „Öffentlichkeit“ zu gehen. „Sei als Autor mutig!“ und „Unterstützt euch als Autoren gegenseitig“ (Daniel Melle).

Die Ankündigung für den Autorentag 2020 ist nun Anlass, anderen von meinem Vorhaben zu erzählen, also „mutig zu sein“ und gleichzeitig die Bitte zu formulieren, mich dabei zu unterstützen.

Wer mag, kann also gern z.B. (m)einen Post auf Facebook weiterleiten, das Buch auf Xing empfehlen oder eine Information im eigenen Blog bzw. Newsletter veröffentlichen. Oder mir einfach „nur“ die „Daumen drücken“.

Ich freue mich auf den nächsten Autorentag, auf dem ich auch gern berichte, was aus meinem Vorhaben geworden ist.

Haben Sie vielen Dank, Herr Schmidt!

 

In der Kürze liegt die Würze?!

Wie lang ist kurz?

Von Ruth Urban

Wie lang ist die richtige Länge für einen Blog-Artikel? Kurz.

Das ist meine erste, zugegeben pauschale Antwort. In einem Gespräch mit Tanja [Klein] und zwei bloggenden Kunden kamen wir auf folgende, einfache Aufteilung:

– Sie wollen einen Impuls geben, eine Idee anreißen?

Ihr Blog-Artikel muss pointiert sein. Neugierde auf ein Thema, Lust zur Beschäftigung damit und einen wirklichen Anstoß erreichen Sie mit Blog-Artikeln, die wirklich kurz sind, nicht länger als eine halbe DIN-A4-Seite.

– Sie möchten einen Tipp weitergeben?

Wenn Sie Nutzen stiften oder ein Buch, einen Artikel empfehlen wollen, dann sind Sie „expertiger“ unterwegs und Ihr Beitrag kann etwa eine Dreiviertelseite lang sein.

Sie können eine spannende Geschichte erzählen oder können einen großen Mehrwert für Ihre Leser stiften?

Dann können Sie – gut strukturiert – die Länge einer ganze DIN-A4-Seite nutzen.

Dieses grobe Raster ist nur eine Richtschnur! Doch Sie haben sicher auch schon beobachtet, dass wir uns bei Artikeln von Experten „automatisch“ mehr Zeit nehmen. Wenn lustige oder unwichtige Informationen so sperrig verpackt wären wie manches Wissenswerte, würden wir uns das nicht antun. Bei diesen Inhalten muss die Pointe sehr schnell erfolgen, sonst sind wir – weg. Bei einem Fachartikel haben wir mehr Durchhaltevermögen und unser Gehirn „kalkuliert“ das schon vor Lesestart mit ein. Großartig trotzdem, dass es den Besten auch dort gelingt, die Inhalte kurzweilig aufzubereiten! Denn auch Sie wissen: In der Kürze liegt die Würze.

Ich ergänze: Zumindest online. Und ach, dieser Artikel ist eine Dreiviertelseite lang. Sowas… 🙂

 

(Erstmals publiziert am 23. Februar 2016 unter www.coachyourmarketing.com)

Urban_Klein_2015 Über die Autorinnen:

Ruth Urban ist Expertin für authentisches Marketing & Direktmarketing. Sie arbeitet als Werbetexterin, und gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Klein unterstützt sie mit ihren Seminaren und Texten Freiberufler dabei, authentisch für sich zu werben.

Tanja Klein arbeitet als systemischer Coach (DCV) in Bonn.

Nach Coach, your Marketing (2012) erscheint am 24. Juni das aktuelle Buch der beiden Autorinnen: Erfolg durch Positionierung.

Marketing für Coaches

Wobei leuchten Ihre Augen? – Eine ungewöhnliche Frage, wenn es um das Thema Selbstmarketing für Coaches geht, oder? Sebastian Mauritz, seit über 16 Jahren erfolgreich als Redner, Trainer und Coach unterwegs, findet das ganz und gar nicht. Er weiß: „Wenn meine Augen leuchten, wenn ich arbeite, dann heißt das für mich, dass ich mit meinen Ressourcen, Kompetenzen und Fähigkeiten in Kontakt bin. Und meine Erfahrung ist, wenn MEINE Augen leuchten, dann leuchten auch die Augen meiner Kunden, sie nehmen zumindest meine Begeisterung wahr.“

Im Folgenden Video erläutert er, mit welchen Strategien Coaches bei ihren Kunden (und potenziellen Kunden) im Gedächtnis bleiben und sich positiv von der Konkurrenz abheben – und zudem die eigene Begeisterung erhalten:

 

 

Über den Autor:

Sebastian Mauritz hat als Autor zwei Bücher zum Thema Resilienz, Stress und gesundes Arbeiten verfasst. Sein erstes Buch „Das Ginkgo-Prinzip“ erschien 2009 in 6 Sprachen und ist ein Grundlagenwerk für die zentralen Erfolgsfaktoren im Arbeitsprozess, sein zweites Buch „Wenn schon Burn-out, dann richtig“ geht mit dem Phänomen Burn-out und Resilienz provokant und lösungsorientiert um und zeigt praktische Wege im alltäglichen Umgang mit Stress. Er erklärt auf einfache Art und Weise komplexe Sachverhalte, macht sie erlebbar und sorgt für nachhaltige Veränderung. Er ist weltweit gefragter Experte für psychische Gesundheit in Firmen und Resilienz.

Als Lehrtrainer und Lehrcoach, DVNLP ist er ehrenamtlich im Vorstand des DVNLP e.V. tätig im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er ist außerdem geschäftsführender Gesellschafter einer Marketing- und Werbeagentur.

Weitere Informationen zu Sebastian Mauritz finden Sie unter www.NLP-Akademie.de und hier, und wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen loswerden wollen: Schreiben Sie einen Kommentar, der Autor antwortet Ihnen gerne.

Nach Bonn – eines Buches wegen

Coach, Your Marketing“, so heißt das Buch von Tanja Klein und Ruth Urban, das wir kürzlich als ganz frische Neuerscheinung zur Frankfurter Buchmesse präsentieren konnten. Nun sind die Autorinnen nicht nur Fachfrauen darin, optimale Marketingstrategien für Coaches zu entwickeln. Nein, auch in eigener Sache, in diesem Fall also für das eigene Buch, wird von Anfang heftig getrommelt. So konnte jeder, den es interessierte, von Anfang an am Schreibprozess teilhaben, den die beiden Autorinnen in ihrem Blog dokumentierten.

Auch einen Buchtrailer gab es schon, da war das Buch mal eben in der Druckerei. Und als es denn endlich da war, gab es am 18. Oktober in Bad Godesberg gleich die erste Lesung. Die beiden Ladies machen also richtig Dampf! Aber es war ihnen auch wichtig, das Erreichte zu feiern und sich bei allen am Buch beteiligten Menschen zu bedanken. Diese wurden für den 4. November 2012 nach Bonn ins Haus Mühlenstumpf eingeladen, wo es neben leckerem Essen und Geselligkeit auch Anekdoten aus der Entstehungsgeschichte des Buches gab.