WM-Fieber bei Junfermann

Jetzt geht sie los, die Fußball-WM – und in jedem Prospekt, in jeder Fernsehwerbung, überall wo es nur geht, sehen wir Brasilien und Fußball. Alle normalen Lebensmittel, die wir bislang gegessen und getrunken haben, tragen jetzt den Zusatz „WM“: WM-Bier, WM-Bratwurst, WM-Chips … Sogar die Zoos funktionieren ihre Gürteltiere zu WM-Orakeln um, da das in Brasilien beheimatete Kugelgürteltier das WM-Maskottchen ist und sich bei Gefahr wie ein kleiner Ball zusammenrollt. Besser könnte es doch nicht passen!

Kein Wunder, dass uns im Verlag auch ein bisschen das WM-Fieber gepackt hat! Nein, noch haben wir keine schwarz-rot-goldenen Deutschland-Devotionalien in den Büros und unser Frühstücksbrot wird wohl auch nicht zum „WM-Brot“. Aber der Spielplan und unsere traditionelle Tippliste hängen schon:

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Hierbei machen ausnahmslos alle Kolleginnen und Kollegen mit, auch diejenigen, die mit Fußball gar nichts am Hut haben. Unsere Tippliste ist eine liebgewordene Verlagstradition und es ist auch völlig egal, wer die meiste Ahnung hat. Am Ende zählt ohnehin nur das Tipperglück …

Bemerkenswert auch die Deko bei unserem heutigen Verlagsfrühstück:

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Auf www.junfermann.de verlosen wir zum WM drei Buchpakete rund um das Thema „Mentales Selbstcoaching“!

 

Welttag des Buches 2014: Wir verschenken Lesefreude

Im Jahr 2013 beteiligten sich 1000 Blogs an der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“. Mehr als 1000 Lieblingsbücher wurden also an Leserinnen und Leser verschenkt. In diesem Jahr soll die Tausender-Marke geknackt werden. An uns soll es nicht scheitern, denn wir sind dabei – und verschenken Lesefreude, sprich: eines unserer Lieblingsbücher.

Was ist eigentlich nötig, damit ein Buch entstehen kann, das Lesefreude bereitet? Viele Faktoren ließen sich hier aufzählen: Zeit zum Schreiben; Ausdauer, ein Manuskript auch zu beenden; einen Verlag, der das Buch mach will; der ganze Herstellungsprozess, angefangen beim Lektorat bis hin zum Druck; eine begeisterte Buchhändlerin, die das Buch empfiehlt … Aber fehlt da nicht etwas? Braucht man nicht ganz am Anfang überhaupt eine Idee? Einen kreativen Impuls, damit überhaupt ein Manuskript entstehen kann?

Und wo nimmt man ihn her, diesen Geistesblitz? „Herr, schmeiß Hirn vom Himmel“, hörte ich zum ersten Mal in den 1980er-Jahren. Aber ob es damit funktioniert? – Besser nicht auf eine solch ungewisse Methode setzen. Wir haben etwas Vielversprechenderes für Sie: „Brainstorming for One“ von Petra Hennrich ist unser Buchtipp für alle diejenigen, die ihrer Kreativität auf die Sprünge helfen wollen. Es macht nicht nur Freude, in diesem Buch zu blättern, altbekannte Kreativitätstechniken wiederzuentdecken und neue kennenzulernen. Nein, am besten fängt man gleich an und probiert etwas aus. Und vielleicht steht am Ende des Prozesses ein neues Buchmanuskript, das wiederum Lesefreude schenken kann. – Es muss aber nicht unbedingt ein neues Buch sein: Ein neuer Stuhl z.B. kann genauso dabei herauskommen wie ein innovatives Marketingkonzept.

Sind Sie neugierig geworden? Möchten Sie dieses Buch von uns am 23. April geschenkt bekommen? Dann ist es ja gut, denn jetzt erfahren Sie, wie das vonstatten gehen kann:

 

Das also sollte ihr neues Zuhause sein? Bei dem Gedanken …

Schauen Sie sich die beiden Bild-Text-Kombinationen an. Wählen Sie eine aus und lassen Sie sich inspirieren. Vervollständigen Sie bitte den unvollständigen Satz (wenn Sie mögen, schreiben Sie auch gerne mehr) und posten Ihr Ergebnis hier im Blog. Unter allen, die sich beteiligt haben, verlosen wir am 28. April drei Exemplare von „Brainstorming for One“.

Der Käfer flog bedrohlich schnell auf ihn zu. Bald schon würde er …

 

 

 

 

 

 

 

Und wir hoffen, dass das Buch allen, die es bekommen, viel Lesefreude bescheren wird. Und wer weiß, was dann passiert: Freude wird ja bekanntlich durchs Teilen noch größer.

Mehr Informationen zur Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ gibt es hier.

Guck mal, was da blüht!

Büropflanzen sind ein Thema für sich. Von lieblos behandeltem Grünzeug ist oft die Rede. Dabei verbringen wir doch eigentlich mehr Zeit im Büro als zu Hause – und entsprechend gut sollte es unseren Pflanzen dort gehen. Wie sieht es bei Junfermann aus? Das wollte ich wissen und habe einen kleinen Rundgang durch den Verlag gemacht.

Auch bei uns gibt es den Klassiker überhaupt, die Grünlilie. Sie ist pflegeleicht, nimmt es nicht übel, wenn man häufiger mal das Gießen vergisst und wuchert vor sich hin.

Ein auch sehr anspruchsloses Gewächs ist der Drachenbaum. Dieses Exemplar bekam ich vor über 20 Jahren von meiner Schwester. Er wurde einige Male umgetopft und zu lang geratene Triebe habe ich einfach abgeschnitten und mit in den Topf gesteckt. Als „Gesellschafterin“ habe ich noch einen Grünlilienableger in den Topf gesetzt – und alle leben sie glücklich und zufrieden und wachsen und gedeihen.

Der Geldbaum, auch ein eher robustes Gewächs: Er liefert fleißig Ableger, aber leider kein Geld. Schade eigentlich.

Etwas empfindlicher ist schon der Flaschenbaum. Er braucht Licht – und darf es nicht zu kalt haben. Als vor ein paar Jahren im Winter mal bei starkem Frost die Heizung ausgefallen war, wäre er fast eingegangen. Doch kaum wurde es wieder wärmer, zeigten sich kleine grüne Stellen am Stamm – und seither wächst er ungebremst.

Was aber ist das für ein Gewächs? Es sieht aus, als wollten diese Kallanchoe-Pflanzen einen neuen Wachstumsrekord aufstellen. Außerdem blühen sie – zum zweiten Mal. Alle, die schon mal versucht haben, ein Kallanchoe erneut zum Blühen zu bringen, wissen: Nach der ersten Blüte hat man fast immer nur noch eine Grünpflanze. Blüten? Fehlanzeige. Aber nicht hier. Dieses Kallanchoe zeigt wirklich, was in ihm steckt.

Wie wäre es mal mit einem Blick nach draußen? Schließlich haben wir einen kleinen Grünstreifen vor den Fenstern, wo auch Blumen wachsen könnten. Die Betonung liegt auf „könnten“, denn es gibt einen Hausmeister, der gnadenlos alles abmäht, egal ob Gras oder Blüte. Eine Narzisse immerhin ist seiner Rasenmäher-Attacke entkommen. Ich hoffe, sie kann in Frieden verblühen.

Um Blüten zu sehen, muss ich nur ein Büro weitergehen. Die Kollegin pflegt mit Hingabe ihre Orchideen und wird mit einem Traum in Rosa belohnt.

Und auch so können Büropflanzen aussehen. Das Exemplar rechts braucht nur etwas Licht – und schon pendelt die Blüte eifrig hin und her und sie winkt mit den Blättern. Und über das Exemplar links hatte einst Joachim Ringelnatz so schön gedichtet:

Du alter Stachelkaks,

Du bist kein Bohnerwachs,

Kein Gewächs, das die Liebe sich pflückt,

Sondern du bist nur ein bisschen verrückt.

Panta rhei – Hilarion Petzold zum 70. Geburtstag

Wie kommt es, dass ein in früheren Zeiten für Regionalia und religiöse Bücher bekannter Verlag eine psychologische Reihe herausbringt? Dass die Geschichte des Junfermann Verlages in den 1970er-Jahren diese Entwicklung nahm, ist nicht zuletzt einem Mann zu verdanken, der in diesen Tagen seinen 70. Geburtstag feiert: Prof. Dr. Dr. Dr. Hilarion Petzold. Leben und Werk einer der „Leitfiguren der Psychotherapie“ (so bezeichnete ihn einst die ZEIT) kann ich an dieser Stelle nicht annähernd kompetent würdigen; das muss ich anderen überlassen. Weil aber der Verlag ohne sein Dazutun kaum das wäre, was er heute ist, möchte ich seinen 70. Geburtstag zum Anlass nehmen, um einen kleinen Rückblick zu wagen.

Meine erste „Begegnung“ mit Hilarion Petzold hatte ich in meiner Zeit als Buchhändlerin, in den 1980er-Jahren. Für einen Vertreterbesuch arbeitete ich diverse Verlags-Vorschauen durch, u.a. auch die von Junfermann. Und eines ließ sich hier nicht übersehen: Es gab einen Autor, der mehr oder weniger das ganze Verlagsprogramm auszufüllen schien – und der hieß Hilarion Petzold. „Die neuen Körpertherapien“ „Leiblichkeit“, „Wege zum Menschen“ – das waren einige der Titel, die ich dort vorfand. Später habe ich immer mal wieder gehört, der Junfermann Verlag gehöre Hilarion Petzold. Es handelte sich dabei natürlich nur um Gerüchte; wie diese entstehen konnten, war mir jedoch durchaus einsichtig.

Im September 1993 wechselte ich die Seiten, vom Buchhandel in den Verlag. Ich arbeitete jetzt für Junfermann und hatte plötzlich ganz direkt mit Hilarion Petzold zu tun. Zum einen war ich für die Zeitschrift „Integrative Therapie (IT)“ zuständig, von ihm begründet und herausgegeben. Die IT hatte damals ziemlich viele langjährige Abonnenten, was sehr erfreulich war. Zum Thema Erscheinungsweise hieß es allerding: „Die Zeitschrift erscheint in vier Ausgaben pro Jahrgang, in unregelmäßiger Folge.“ In diesen Satz versuchten wir zu fassen, dass Heft 3 des Jahrgangs 1995 durchaus im Mai 1996 erscheinen konnte – nicht immer zur Freude der Abonnenten. Und warum? Weil alles ständig im Fluss ist, würde ich heute sagen. Weil der Herausgeber der Zeitschrift immer bestrebt war, neue Erkenntnisse noch in seine eigenen Aufsätze einzuarbeiten, bzw. großen Wert darauf legte, bestimmte Arbeiten in eine bestimmte Ausgabe hineinzunehmen, auch wenn das das Erscheinen des Heftes um Monate verzögern konnte.

In der Buchproduktion war natürlich das dreibändige Werk „Integrative Therapie“ ein echter Meilenstein. Es erschien 1994 in der ersten Auflage, erweitert und überarbeitet dann 2004. Ebenfalls 1994 erschien zum 20-jährigen Bestehen des Fritz-Perls-Instituts das zweibändige Werk „Integration & Kreation“. Unterstützt durch eine Grafikerin reiste mit Prof. Petzold eine mehrköpfige Delegation aus Düsseldorf nach Paderborn, um die Herstellung dieses komplexen Werkes zu besprechen. Damals schickte man noch keine PDF-Dateien hin und her; damals machten wir teilweise noch Klebeumbrüche.

Weil eben alles im Fluss ist, hat sich nicht nur die Herstellung von Büchern, sondern auch das Programm des Junfermann Verlages in den letzten 20 Jahren erheblich verändert. Von Hilarion Petzold findet man nach wie vor das dreibändige Werk – das ist geblieben. Die Zeitschrift IT hat eine gute neue Heimat beim Krammer Verlag in Österreich gefunden. Sie erscheint dort als Publikation der Donau-Universität Krens, wo die Integrative Therapie gelehrt wird. Und es erscheinen auch immer wieder neue Petzold-Bücher, zu Themen wie „Identität“, „Wege aus der Arbeitslosigkeit“ oder „Hochaltrigkeit“ – inzwischen allerdings in anderen Verlagen..

Wir wünschen dem Jubilar weiterhin viel Schaffenskraft für die nächsten Jahre – und alles nur erdenklich Gute. Auch wenn sich unsere Wege inzwischen – ganz fließend – getrennt haben: Wir wissen, was wir ihm zu verdanken haben.

Kalenderblatt

Junfermann beim Trainer-Kongress in Berlin

Irgendwann im letzten Jahr entdeckten wir eine Anzeige: „Trainer-Kongress in Berlin“. Von dieser Veranstaltung hatten wir vorher noch nie gehört, also googelten wir und stellten fest: Interessant. Hier geht es um Themen, die auch in unseren Büchern behandelt werden. Und es werden 700 Teilnehmer erwartet. Diesen Kongress wollten wir kennenlernen – und so buchten wir beim Veranstalter Gert Schilling einen Büchertisch und einen Infostand für unsere Zeitschrift Kommunikation & Seminar.

Am 13. März ging es los nach Berlin. Auf der Hinfahrt erlebten wir etwas Kurioses: Nach einer Kaffeepause wollten wir gern wieder auf die Autobahn auffahren. Das ging zunächst mal nicht. Stau. So weit, so gut. Aber solch einen netten Auslöser für einen Stau hat man doch selten! Wir haben ein bisschen gewartet, bis die riesige Schafherde gemütlich an uns vorübergezockelt war und dann konnten wir staufrei unsere Berlinfahrt fortsetzen.

Am Veranstaltungsort Café Moskau in Berlin (übrigens ein Gebäude mit einer sehr lesenswerten Historie) wurden wir von Gert Schilling und seinem Team überaus herzlich empfangen und konnten unseren Büchertisch aufbauen. Wir teilten uns den Ausstellungsstand mit den Kollegen von Neuland und lernten so übrigens während des Kongresses nebenbei noch Tricks fürs Visualisieren am Flipchart…

Am Freitag begann dann der Kongress mit einer Eröffnungsveranstaltung und danach ging es unmittelbar mit Seminaren und Workshops weiter, die mit ihrer starken Praxisausrichtung wertvolle Impulse für die Arbeit der Trainer darstellten.

Ob Marketing-Masterplan, Comiczeichnen für Trainer, Die Macht von Stimme und Körpersprache, Jonglieren für Trainer, Wirkungsvoll präsentieren mit Laptop und Beamer oder Social Media Workout – in allen Seminaren stand der Praxistransfer ganz oben auf der Agenda.

Besonders beeindruckend war die Leistung der Teilnehmer des Workshops „Think big – Die Kunst, große Gruppen mit großen Aufgaben zu bewegen…“.
Unter der Anleitung von Laszlo von Vaszary bauten sie draußen in einem Innenhof dreidimensionale Konstruktionen aus Bambussstangen, die an den Schnittpunkten mit Gummibändern fixiert wurden. Alle diese kleinen Konstruktionen wurden dann am Ende im Liegen zu einem großen Turm zusammengesetzt, der dann noch mit Fahnen und Bändern geschmückt und gemeinsam aufgestellt wurde. Der Turm war mehrere Meter hoch (er überragte das Dach des Anbaus am Café Moskau locker), wirkte sehr filigran und war dennoch stabil (wir konnten einem kleinen Rütteltest nicht widerstehen…).

Was lehrt uns das? Projektmanagement, Teamwork, Kommunikation, Konfliktmanagement, Zukunftsarbeit, emotionale Anker und das Erfolgserlebnis, gemeinsam eine große Aufgabe gestemmt zu haben – das alles können die größeren Teamübungen mit Leichtigkeit transportieren und garantieren dabei jede Menge Spaß für alle Beteiligten.

Im Atrium bewegte Hans Heß ebenfalls seine Seminareilnehmer. Einfache Outdoor-Übungen, bei denen es um körperliche Erfahrungen ging und die Zusammenspiel, Kommunikation und Vertrauen in der Gruppe zum Thema hatten, waren ein Vergnügen für Teilnehmer und Zuschauer. Sich mit verbundenen Augen von anderen führen lassen, körperliches Kräftemessen, sich fallen lassen und darauf vertrauen, dass der Trainingspartner einen auffängt – all das sorgte für Aha-Effekte und Abwechslung im Kongressgeschehen.

Die Atmosphäre auf dem Trainer-Kongress war professionell, aber alles andere als businessmäßig-kühl. Überall entspannen sich angeregte Unterhaltungen, es wurde an Büchertischen und Ausstellungsständen gestöbert. Die freundlichen Hostessen des Veranstalterteams waren wie gute Geister um das Wohl der Teilnehmer und Aussteller bemüht. Besonders schön war die „Motivier-Bar“, wo man sich alkoholfreie Cocktails mit so kreativen Namen wie „Quirlige Weiterbildnerin“ oder „Vernaschter Coach“ abholen konnte.

Viele Teilnehmer nahmen sich bei uns Probehefte von Kommunikation & Seminar mit, blätterten in Junfermann-Büchern und suchten das Gespräch mit uns.

Dann war plötzlich ein lautes Trompeten zu hören. Hatten sich ein paar Fußballfans mit Vuvuzelas ins Café Moskau verirrt? Nein – es waren die Seminarteilnehmer von „Führen durch Orchestrieren mit der Bigbandmethod®“. Bei Sandra Weckert erlebten sie Teamarbeit musikalisch am eigenen Körper. Anfangs waren die Töne noch etwas schief, am Ende des Workshops hatte die Gruppe dann ihr Zusammenspiel gefunden und die Grundzüge des empathischen, situativen und gehirngerechten Führens gelernt.

Der Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des Get-Together mit einem abwechslungsreichen Networking-Programm mit Tangoworkshop, Kamingespräch, Business-Speed-Dating und und und … dazu ein leckeres Angrillen mit Fleisch, vegetarischen Gerichten und Salaten.

Am Samstag wiederholte sich das komplette Kongress-Programm noch einmal. Wer also zwei Tage da war, dem entging (fast) nichts. Und wer nur einen Tag Zeit hatte, konnte seine Lieblingsseminare wählen. Insgesamt waren rund 700 Teilnehmer auf dem Trainer-Kongress.

Fazit: Es war eine abwechslungsreiche, kreative und extrem gut organisierte Veranstaltung und ein Gewinn für Referenten, Teilnehmer und Aussteller. Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder mit dem Junfermann-Programm nach Berlin ins Café Moskau!

Hier noch ein paar Eindrücke vom Kongress:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der ganz normale Verpackungswahnsinn

Ein Paketdienst bringt mir Belegexemplare aus der Druckerei. Das ist ein ganz normaler Vorgang, aber immer häufiger erlebe ich, dass in den Versandabteilungen mit Umverpackung nicht gespart wird. Der Verpackungsmittelindustrie scheint es gut zu gehen. Aber: Gab es da nicht mal so etwas wie Müllvermeidung (Stichwort: Verpackungsordnung)? Nun, wenn das vor 20 Jahren der Trend war, dann wurde er inzwischen gründlich umgekehrt.

Nehmen wir als Beispiel mein heutiges Päckchen: Der Karton ist vollständig in Folie eingeschweißt. In zusätzlichen Folientaschen befinden sich vorne und hinten noch Versandpapiere. Also rücke ich mit einer Schere der äußeren Folie zu Leibe, entnehme die Versandpapiere und öffne den Karton. Wer nun glaubt, dass sofort die erwarteten Bücher zu sehen sind, irrt (leider). Im Karton findet sich haufenweise Blasenfolie und darunter eine weitere Kartonage, auch diese in Folie verschweißt. Mit viel Mühe gelingt es mir, die Folie zu entfernen und ich hoffe, nun endlich die erwünschten Bücher in Händen zu halten. Und fast, aber auch nur fast, wird mir dieser Wunsch erfüllt. Mit Plastikhüllen und Kartonagen ist Schluss, nur noch eine Packpapierhülle trennt mich vom Verpackungsinhalt.

Bergeweise Verpackungsmaterial für drei Bücher

Nun weiß ich es zu schätzen, wenn Ware sorgfältig verpackt wird, denn auf dem Versandweg geht es ruppig zu: Pakete werden geschubst, geworfen und alles andere als sanft behandelt. Bestimmt gibt es immer wieder Transportschäden. Doch Bücher sind nicht ganz so zerbrechlich. Und da jedes Buch ab Druckerei ohnehin in Folie verschweißt ist, sind sie eigentlich schon ganz gut geschützt. Jedenfalls machen mich die im Verhältnis doch ziemlich großen Müllberge ratlos – und auch sauer. Ein Karton hätte gereicht, alles andere sind verschwendete Ressourcen. Was bei uns größtenteils im Müll landet, ist einmal hergestellt worden, hat Rohstoffe und Energie gekostet – und bestimmt auch Treibhausgase freigesetzt. Aber eines sage ich laut und deutlich: Wenn irgendwelche Klimaziele nicht erreicht werden, dann liegt es nicht daran, dass ich immer alles doppelt und dreifach verpackt haben will!

2013: das Junfermann-Jahres-ABC

Jahresrückblicke gibt es viele. Aber haben Sie schon einmal versucht, ein zurückliegendes Jahr in eine ABC-Liste zu packen? Es geht,  und zwar besser als man denkt – wenn man einmal angefangen hat. Natürlich lassen sich niemals alle Ereignisse in dieser Form erfassen; man erhält ein sehr verdichtetes Ergebnis.

Lesen Sie also, was mir zum Junfermann-Jahr 2013 eingefallen ist – und versuchen Sie es vielleicht selbst einmal. Es ist ganz einfach – und macht sehr viel Spaß!

 

Ade sagen heißt es nun zum Jahr 2013.
Bücher haben wir viele gemacht,
Charmante,
Dicke, dünne – und vielleicht auch
Erstaunliche.
Freude bereitet uns, dass Sie,
Geneigte Leserinnen und Leser,
Honorieren, was wir tun.
Internet war auch ein Thema – und
Juhu! Die neue Website ging online.
Kongresse mit seltsamen Abkürzungen haben wir einige besucht – DGPPN, DVNLP, DGTA …, aber
Lesungen und Vorträge gab es auch,
Mit Michaela Huber und mit Gottfried Orth und Hilde Fritz.
Neu ist auch unsere Facebook-Seite.
Ordentliche
Preise gibt es dort abzuholen, ganz ohne lästige
Quiz-Fragen.
Rasch noch mal
Schauen, was hinter den letzten
Türchen unseres Adventskalenders steckt.
Und zum guten Schluss:
Viele gute Wünsche zum Weihnachtsfest – und möglichst keine
Xanthippen und auch keine
Yetis unterm Christbaum. Dafür aber einen
Zauberhaften Beginn für das Jahr 2014!

Von der Therapie zur Prävention: der DGPPN-Kongress 2013

Ein Programm von 400 Seiten, prall gefüllt mit Vorträgen, Symposien und Diskussionsveranstaltungen; eine Themenpalette, die von „Anforderungen und Möglichkeiten psychotherapeutischer Behandlung“ über „Molekulare Mechanismen von Gen-Umwelt-Interaktionen“ bis hin zu „Humor in der Psychiatrie“ reicht: Der alljährlich in Berlin stattfindende DGPPN-Kongress ist eine Veranstaltung der Superlative. Noch ein paar Zahlen gefällig? „10.032 Besucher nahmen am DGPPN Kongress 2013 teil. 710 wissenschaftliche Sitzungen, 1971 Referenten, Vorsitzende und Posterautoren, 92 Fortbildungsveranstaltungen mit 1493 Teilnehmern, Gäste aus 54 Ländern“ (Quelle: www.dgppn.de).

 

Was macht ein Pharma-Konzern?
Neben dem Veranstaltungsprogramm gibt es auch einen Ausstellungsbereich, wo Verlage – z.B. Junfermann oder Klett-Cotta – ihre thematisch passenden Bücher präsentieren oder verkaufen. Doch auch die Pharmaindustrie ist nicht zu übersehen: riesige Stände, die Behandlungsmöglichkeiten für Depression oder ADHS propagieren. Und kaum ein Pharmastand ohne Kaffee-Bar. Wenn doch, werden Waffeln gebacken oder Würstchen verteilt. Wer vorher noch nie etwas von der pharmazeutischen Industrie gehört hat, könnte auf dieser Veranstaltung ein durchaus schiefes Bild gewinnen. Was macht ein Pharma-Konzern? Er schenkt Kaffee aus …

 

Enges Gedränge in den Gängen
Die Menschenmassen verlieren sich auch im weitläufigen Berliner Kongresszentrum nicht. Immer wieder kommt es zu Engpässen und in Veranstaltungen geht man besser überpünktlich. Sonst nämlich findet man sich in einer dicken Traube von Menschen, die allesamt versuchen, irgendwie doch noch in den völlig überfüllten Saal zu drängen. Vielleicht aber sind diejenigen, die draußen bleiben müssen, die glücklicheren? Einmal ist es mir nämlich gelungen, mich noch in einen Vortrag zum Thema PTBS-Behandlung hinein zu drängeln, den ich stehend anhören durfte. Immerhin: Umfallen war aufgrund der vielen Menschen um mich herum nicht möglich.

 

Ein Tannenbaum aus Luftballons: auch ein Beitrag zum Thema Humor

Die Veranstaltungen
Beeindruckend fand ich einen Vortrag des norwegischen Psychiaters Ulrik Frederik Malt: „What can psychiatry contribute to the understanding of extreme violence“. Malt war einer der Gutachter im Breivik-Prozess gewesen und so war der Utoya-Attentäter auch sein am häufigsten angeführtes Beispiel. Als berührend empfand ich einen Beitrag in einem Symposium zu Kunsttherapie, wo ein Therapeut berichtete, wie es einer Patientin mit Locked-in-Syndrom schließlich gelangt, sich über Bilder mitzuteilen. Eva-Lotte Brakemeier schließlich schaffte es, das durchaus ernste Thema „schwierige Therapiesituationen“ mit einer Prise Humor zu würzen. In einem Video mit einer nachgestellten Szene aus einer realen Therapie-Situation lieferte sie eine interessante Variante zum Thema Hildegard, sagen Sie jetzt nichts: „Herr Schneider, Sie sagen jetzt bereits seit 15 Minuten nichts.“ Und sehr humorvoll endete auch mein persönliches Kongressprogramm: mit Manfred Lützs Vortrag „Bluff – eine heitere Psychologie falscher Welten.“ Nach vielen eher schweren Symposien eine Portion Lachen für den Nachhauseweg.

Neue Erfahrungen: Wir machen einen Kalender! Mit Verlosung

Irgendwann im Spätsommer diesen Jahres flatterte uns mit der Post ein interessantes Produkt ins Haus. Es sah auf den ersten Blick aus wie eine CD, in in der typischen Plastik-Aufklapp-Hülle … dann entpuppte es sich als Tischkalender, den uns Margarete Maria Kuhn-Porwoll geschickt hatte. Wunderschöne Bilder aus der Natur kombiniert mit passenden Aussprüchen und Zitaten – dieser kleine Kalender gefiel uns sofort. Ob man den nicht auch als Wandkalender herausbringen könnte…? In den vergangenen Jahren gab es bei uns ja schon Christian Tschepps „Metaphern-Kalender“, der gut bei unseren Kunden ankam. Also, warum sollte nicht mal wieder ein Kalender bei Junfermann erscheinen?

Wir nahmen Kontakt zu Frau Kuhn-Porwoll auf, die nicht nur Trainerin und Coach ist, sondern auch begeisterte Hobbyfotografin. Die Natur und das Wechselspiel der Jahreszeiten hält sie in ausdrucksstarken Bildern fest. Und sie weiß durch ihren Beruf, was Menschen Mut macht, was sie trägt und inspiriert. Also beste Voraussetzungen für ein gemeinsames Kalenderprojekt. Schnell waren wir uns einig, dass wir gemeinsam einen großformatigen Wandkalender herausbringen wollten – und so trafen wir uns bei uns im Verlag in Paderborn.

Frau Kuhn-Porwoll hatte eine Menge Fotos und Zitate im Gepäck. Es war schwierig, aus der Fülle dieser schönen Naturaufnahmen nur 12 auszuwählen! Lange haben wir Fotos ausgewählt, zusammengestellt, wieder verworfen, neu überlegt, bis wir uns am Ende auf die Motive und Sinnsprüche geeinigt hatten, die in den Kalender aufgenommen wurden. Wichtig waren nicht nur die Motive, die zu den Jahreszeiten passen mussten, sondern auch der Gesamteindruck. Jeder Monat sollte sich nicht nur vom Motiv, sondern auch von den Farben her unterscheiden und die Zitate sollten Inspiration für unterschiedliche Lebenslagen sein.

Eine interessante Arbeit kam damit auch auf Jochen Martini zu, der unsere Satz- und Grafikagentur leitet. Er sollte einige Entwürfe für den Kalender abliefern – Zeit war dafür bis nach der Buchmesse. Und während wir in Frankfurt die Messewoche verlebten, bastelte er im ersten Anlauf schon den fast perfekten Kalender! Noch ein paar letzte Abstimmungen, etwas Feinarbeit, und der Kalender ging in die Druckerei. Und da ein Kalender möglichst noch im alten Jahr erscheinen sollte, waren wir wirklich froh – denn so hatten wir Zeit gewonnen und konnten den Kalender für November ankündigen.

Nach ein paar Tagen kamen aus der Druckerei die Proofs zurück. Der ganze Kalender war dort einmal probegedruckt worden, um zu schauen, ob Bilder, Zusammenstellung und Farben auch wirklich gut passen … und ob wir vielleicht noch einen winzigen Schreibfehler übersehen haben. Mit diesen Proofs kam auch der Schreck: Drei Bilder waren von der Druckqualität her nicht überzeugend und mussten ausgetauscht werden! Zum Glück hat Frau Kuhn-Porwoll ein wirklich umfassendes Bildarchiv. Es brauchte noch mal ein paar Tage intensiver Gespräche und Ausprobierens am Computer, wie es denn nun am besten passt, bis wir alle mit dem Ergebnis so zufrieden waren, dass der Kalender nun endlich gedruckt werden konnte.

Und schauen Sie mal – ist er nicht wirklich schön geworden?

Und… ? Gefällt Ihnen der Kalender? Wenn Sie ein Exemplar haben möchten oder eines verschenken möchten – wir verlosen drei Stück. Alles, was Sie dafür tun müssen ist, uns bis zum 17.12. 2013 einen kurzen Kommentar hier zu hinterlassen, wo Sie Ihren Kalender aufhängen oder wen Sie damit beschenken möchten. Und bitte Ihre E-Mail-Adresse nicht vergessen, damit wir Sie im Fall eines Gewinns benachrichtigen können.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Hier können Sie den Kalender kaufen.

Bei uns tut sich was – Kundenumfrage und Sparbuchaktion

In den letzten Wochen ging es bei uns im Marketing richtig rund, denn wir haben zwei größere Aktionen für Sie auf den Weg gebracht:

Einmal die beliebte jährliche Sparbuchaktion. Wir haben bei einigen Titeln wieder die Ladenpreisbindung aufgehoben und bieten diese Bücher jetzt stark reduziert an – solange unser Vorrat reicht. Die Sparbücher verschicken wir versandkostenfrei. Es sind in diesem Jahr einige Fachbücher dabei, aber auch die Kinderbuchreihe „edition junferlino“, die die Gewaltfreie Kommunikation in kleinen Geschichten für Vorschulkinder erklärt.

Möchten Sie noch schnell Ihr Sparbuchschnäppchen machen? Dann schauen Sie mal hier

Zum Zweiten haben wir eine Kundenumfrage ins Leben gerufen, die noch bis zum 17. Dezember läuft. Schenken Sie uns ein paar Minuten Ihrer Zeit und beantworten Sie einige Fragen? Wir würden gern wissen, was Sie an unseren Büchern besonders schätzen, wie Sie Informationen zu Ihren Fachthemen erhalten und was wir für Sie noch besser machen können. Als Dankeschön können Sie an einer Verlosung teilnehmen, bei der es ein Apple iPad mini  oder Junfermann-Buchgutscheine zu gewinnen gibt.