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Buch des Monats

Buch des Monats – Oktober 2021: „Herausfordernde Situationen im Coaching“ von Karin Kiesele und Andrea Schlösser

Nicht jede Coaching-Sitzung verläuft nach Plan

Ob Profi oder Anfänger – fast jede*r Coach stößt beizeiten in ihrer/seiner Arbeit an Grenzen, ist mitunter verunsichert, überfordert oder gar ratlos. In vielen Coaching-Büchern geht es jedoch hauptsächlich darum, wie ein*e Coach idealtypisch vorgehen sollte, und nicht so sehr um die Fallstricke, die in der Praxis lauern. Es gilt also, die Kluft zwischen Theorie und Herausforderungen im Alltag, zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu überbrücken.

Hierfür geben die Coaches Andrea Schlösser und Karin Kiesele in ihrem Buch „Herausfordernde Situationen im Coaching“ eine leicht verständliche und strukturierte Hilfe für die tägliche Arbeit mit Klient*innen an die Hand: Sie beschreiben, welche herausfordernden Situationen im Coaching entstehen können und bieten im Arbeitsalltag erprobte Hilfestellungen und Interventionen an.

Im Interview mit Marion Heier, der Moderatorin unseres Podcasts „Apropos Psychologie!“, stellt Karin Kiesele das Buch vor und erläutert, wie das Buch den Coaching-Alltag sowie die Arbeit mit Klient*innen konkret unterstützen kann und was es anders macht als herkömmliche Coaching-Ratgeber.

„Herausfordernde Situationen im Coaching“ von Andrea Schlösser und Karin Kiesele ist im Juli 2020 erschienen und entweder über unseren Webshop oder über eure Lieblingsbuchhandlung erhältlich. Weitere Informationen zum Buch und Bestelloptionen über unseren Webshop lassen sich hier finden.

 

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Herausfordernde Situationen im Coaching: Karin Kiesele und Andrea Schlösser im Interview

Ob Profi oder Anfänger – fast jede/r Coach stößt beizeiten in seiner/ihrer Arbeit an Grenzen, ist mitunter verunsichert, überfordert oder gar ratlos. In Seminaren oder Coaching-Büchern geht es jedoch hauptsächlich darum, wie ein/e Coach idealtypisch vorgehen sollte, und nicht so sehr um die Fallstricke, die in der Praxis lauern.

Im Interview mit Carolin Stephan sprechen Karin Kiesele und Andrea Schlösser, die Autorinnen von »Herausfordernde Situationen im Coaching – Toolbox Best Practice«, das im Sommer 2020 erschienen ist, über solche Fallstricke und geben Empfehlungen sowie praktische Tipps, wie mit ihnen umgegangen werden kann. Dabei gehen die Autorinnen auch auf Fragen ein, die zuvor von unserer Instagram-Community gestellt wurden.

 

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Karin Kiesele & Andrea Schlösser. 2020: Herausfordernde Situationen im Coaching. Toolbox Best Practice. Paderborn: Junfermann.

Weitere Infos zum Buch & Bestelloptionen: https://bit.ly/2Ynxv48

Leseprobe: https://bit.ly/3iRYfmG

 

High Five – Krise als Chance, Tag 5

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

Den Prozess reflektieren

Reflektieren Sie gemeinsam das Erreichte und würdigen Sie den Prozess, den der Klient durchlaufen hat.

  • Wie geht es Ihnen jetzt?
  • Wie haben Sie Ihren Plan in die Tat umgesetzt?
  • Was ist Ihnen hier besonders gut gelungen?
  • Was steht noch an?
  • Wie wollen Sie hier vorgehen?
  • Was brauchen Sie noch, damit Sie auch hier zum Ziel kommen?
  • Was würden Sie jemandem empfehlen, der Ähnliches wie Sie durchmacht?

 

Gemeinsam eruieren Sie mögliche zukünftige Stolpersteine und besprechen, wie Ihr Klient darauf reagieren kann.

 

Risiken ermitteln, einschätzen und absichern

Mögliche Fragen:

  • Welche Hindernisse und Hürden könnten sich Ihnen möglicherweise noch in den Weg stellen?
  • Wie könnten Sie darauf reagieren?
  • Wen oder was müssten Sie dann aktivieren?
  • Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  • Was könnte im besten Fall passieren?
  • Was wird wahrscheinlich passieren?
  • Wie geht es Ihnen dann?
  • Was müssen wir noch für Sie tun, damit es Ihnen auch dauerhaft gut geht?

 

Wer die Erfahrung macht, wie belebend es sich anfühlt, eine schwierige Situation gemeistert zu haben, geht aus diesem Prozess gestärkt hervor.

 

Das Erreichte gemeinsam würdigen

Im Sinne einer nachhaltigen Wirkung könnte es sinnvoll sein, sich mit dem Klienten darüber auszutauschen, wie er zukünftig ähnliche Krisen angehen könnte.

  • Welche Ressourcen / Strategien waren besonders hilfreich?
  • Wie können diese Ressourcen / Strategien Ihnen bei der Bewältigung künftiger Krisen helfen?
  • Was möchten Sie zukünftig weiterhin gut im Blick haben?

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Überblick: Die einzelnen Folgen dieser Serie

Einführung

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

 

Mehr Tools, Methoden und Infos zur ANKER-Methode finden Sie in unserem Buch Job-Coaching

 

 

 

Andrea Schlösser, Coach und Supervisorin DGSv, Mediatorin BM, zertifizierte Trainerin, NLP Master
www.andrea-schloesser.de 
www.neurolines.de

 

 

Karin Kiesele, Kommunikationswissenschaftlerin (B. A.), zertifizierter Personal & Business Coach, zertifizierte Trainerin, NLP Practitioner, Resilienztherapeutin, Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie e. V.
www.karin-kiesele.de 
www.worteundtaten.net

 

High Five – Krise als Chance, Tag 4

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

Optionen sammeln

Es gilt nun die Frage zu beantworten, was der Klient tun kann, damit das gewünschte Vorhaben umgesetzt wird.

Der Klient hat sich mit seiner neuen Situation arrangiert. Möglicherweise ist ihm bewusst geworden, wie er ähnliche Krisen bereits gemeistert hat und Sie konnten gemeinsam reflektieren, wie erfolgreich er damit in der Vergangenheit war. Jetzt können Sie ihn ermutigen und stärken, bewährte und auch neue Wege zu gehen.

 

  • Wie  können Sie genau Ihr Ziel angehen?
  • Welche Strategie könnte für Sie eine passende sein?
  • Was könnten die ersten Schritte sein?
  • Was könnte Ihnen gegebenenfalls im Wege stehen?

 

Konkrete Schritte planen

Jetzt geht es darum, mit Ihrem Klienten an konkreten Handlungsstrategien zu arbeiten:

  • Was könnte dafür der erste Schritt sein?
  • Was könnte Sie gegebenenfalls davon abhalten?

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Überblick: Die einzelnen Folgen dieser Serie

Einführung

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

Mehr Tools, Methoden und Infos zur ANKER-Methode finden Sie in unserem Buch Job-Coaching

 

 

 

Andrea Schlösser, Coach und Supervisorin DGSv, Mediatorin BM, zertifizierte Trainerin, NLP Master
www.andrea-schloesser.de 
www.neurolines.de

 

 

Karin Kiesele, Kommunikationswissenschaftlerin (B. A.), zertifizierter Personal & Business Coach, zertifizierte Trainerin, NLP Practitioner, Resilienztherapeutin, Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie e. V.
www.karin-kiesele.de 
www.worteundtaten.net

 

High Five – Krise als Chance, Tag 3

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

Perspektiven ausloten

  • Beginnen Sie jetzt mit Ihrem Klienten nach Möglichkeiten zu suchen, wie es für ihn weitergehen könnte.
  • Klären Sie mit ihm mögliche Lösungswege und Vorgehensweisen.
  • Unterstützen ihn dabei, zu erkennen, welche Ressourcen und Strategien für ihn passend sind.
  • Machen sie ihn ggf. darauf aufmerksam, dass er selbst Anteil an einer möglichen Lösung hat und die Situation zum Positiven wenden kann.

 

Chancen erkennen

In der Phase der Neuorientierung können Sie mit dem Ansatz arbeiten, diese „Krise als Chance“ zu sehen.

Mögliche Fragen:

  • Angenommen, diese Situation hätte auch einen positiven Aspekt. Welcher könnte das sein?
  • Was würden Sie gern in 20 Jahren über die heutige Situation sagen?
  • Welche anderen Herausforderungen haben Sie in der Vergangenheit bereits erfolgreich gemeistert? Wie genau haben Sie das geschafft?
  • Kennen Sie jemanden in Ihrem Umfeld, der eine ähnliche Situation erlebt hat? Wie ist er damit umgegangen? Was könnte da für Sie passen?

 

Ziele definieren

  • Wie könnten Sie möglicherweise die Situation für sich positiv nutzen?
  • Wie müssten Sie dann vorgehen?
  • Welche Ziele verfolgen Sie ganz persönlich im Hinblick auf die Veränderungen?
  • Wie können Sie vorgehen?

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Überblick: Die einzelnen Folgen dieser Serie

Einführung

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

 

 

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Karin Kiesele, Kommunikationswissenschaftlerin (B. A.), zertifizierter Personal & Business Coach, zertifizierte Trainerin, NLP Practitioner, Resilienztherapeutin, Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie e. V.
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High Five – Krise als Chance, Tag 2

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

Im ersten Teil der Serie haben wir uns mit der aktuellen Bestandsaufnahme beschäftigt, und heute gehen wir mit Ihnen den nächsten Schritt: Wir  geben Ihnen Input zur Vorbereitung des Veränderungsprozesses.

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

Die zweite Phase ist gekennzeichnet durch aufbrechende Gefühle. Ihr Klient fühlt sich hilflos und überfordert. Seine Gedanken fahren Karussell: So machen sich beispielsweise Verärgerung, Angst und Unsicherheit in ihm breit. Er fragt sich, warum es ausgerechnet ihn treffen muss. Ihre Aufgabe als Coach ist es jetzt, gemeinsam mit ihm zu erkunden, welche Gefühle ihn beschäftigen. Sie reflektieren gemeinsam und loten mit dem Klienten aus, was genau ihn bewegt.

Abtauchen in Gefühlswelten:

  • Welche Gefühle können Sie unterscheiden?
  • Sind Sie eher wütend oder traurig?
  • Was genau macht Sie wütend?
  • Worüber sind Sie traurig?
  • Haben Sie so etwas möglicherweise schon einmal erlebt?

Paraphrasieren Sie sein Erleben und hören Sie aktiv zu.

 

Energiequellen anzapfen

Fühlt sich Ihr Klient von Ihnen gehört und wahrgenommen, können Sie mit ihm gemeinsam auf die Suche nach seinen Ressourcen und Stärken gehen, die ihm helfen, Stabilität zu gewinnen. Fragen Sie ihn, was ihm jetzt ein wenig Halt geben kann.

  • Wer oder was kann Sie unterstützen?
  • Was können wir hier gemeinsam tun, dass es Ihnen besser geht?
  • Woran können Sie sich festhalten?
  • Was hat sich in der Vergangenheit bewährt, wenn Ihnen etwas Schlimmes widerfahren ist? Was haben Sie da unternommen, um sich zu festigen?
  • Wie erfolgreich waren diese Schritte in der Vergangenheit?
  • Was davon ist auf Ihre aktuelle Situation anwendbar?

 

Veränderungsgedanken möglich machen

Menschen in Veränderungsprozessen haben manchmal den Eindruck, als würde sich gerade alles in ihrem Leben verändern. Oftmals sind Klienten verängstigt und befürchten, dass alles noch schlimmer wird. In diesem Fall ist es hilfreich, mit den Klienten sichere Häfen, Leuchttürme und Inseln zu erarbeiten, die unverändert bleiben und ihm Sicherheit bieten.

Schreiben Sie solche Punkte auf Post-its oder auf Moderationskarten und bitten Sie den Klienten, diese Karten den Leuchttürmen, Inseln, Häfen, Bojen und Rettungsringen auf einer Seekarte zuzuordnen.

Schauen Sie dann gemeinsam auf die Visualisierung und erkundigen Sie sich nach dem Befinden Ihres Klienten. „Wie geht es Ihnen jetzt, wenn Sie darauf schauen?“

 

 

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Überblick: Die einzelnen Folgen dieser Serie

Einführung

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

Mehr Tools, Methoden und Infos zur ANKER-Methode finden Sie in unserem Buch Job-Coaching

 

 

 

Andrea Schlösser, Coach und Supervisorin DGSv, Mediatorin BM, zertifizierte Trainerin, NLP Master
www.andrea-schloesser.de 
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Karin Kiesele, Kommunikationswissenschaftlerin (B. A.), zertifizierter Personal & Business Coach, zertifizierte Trainerin, NLP Practitioner, Resilienztherapeutin, Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie e. V.
www.karin-kiesele.de 
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High Five – Krise als Chance, Tag 1

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

Zunächst reagieren Klienten meist mit Ablehnung auf die aktuelle Situation. Sich einzugestehen, dass sich gerade etwas verändert hat oder sich demnächst etwas ändern wird, ist für sie schwierig.

„Ich möchte auch zukünftig im Homeoffice arbeiten“ oder „Es kann nicht sein, dass ich jetzt dauerhaft andere Aufgaben übernehmen soll“, könnten typische Reaktionen in der ersten Krisenphase sein. Wer sich überfordert und handlungsunfähig fühlt, wehrt sich zunächst gegen die Veränderung. Für Sie in Ihrer Rolle als Coach ist es jetzt wichtig, dem Klienten vor allem Verständnis und Empathie entgegenzubringen. Nach vorne zu schauen macht zu diesem Zeitpunkt nämlich noch keinen Sinn. Dies gelingt erst, wenn Ihr Klient die neue Situation für sich annehmen kann. Sprechen Sie also einfühlsam mit ihm über die aktuelle Situation. Wir geben Ihnen hier Impulse, wie Sie arbeiten können.

 

Empathisch ermitteln und skalieren

Jeder empfindet eine Krise sehr individuell. Es macht daher Sinn, Ihre Klienten dahingehend zu befragen. Lassen Sie sich die Situation beschreiben und erfragen Sie die besonders neuralgischen Punkte:

  • Wie haben Sie davon erfahren?
  • Wo waren Sie da?
  • Wie haben Sie reagiert?
  • Auf einer Skala von 1-10, wenn 1 für kaum schwierig und 10 für nicht aushaltbar steht: Als wie schwierig empfinden Sie die aktuelle Situation im Moment für sich?
  • Was genau ist besonders schwierig für Sie?
  • Was noch?

Nach stabilisierenden Handlungsfeldern fragen:

  • Was können Sie in der jetzigen Situation für sich tun?
  • Was hat Ihnen bislang Halt und Stabilität gegeben?
  • Was tut Ihnen besonders gut?
  • Was könnte dazu beitragen, dass Sie sich besser fühlen?
  • Wer kann Ihnen beistehen?

 

Erste Hypothesen bilden

Darüber hinaus können Sie mit dem Klienten auch Folgendes besprechen:

  • Wie schätzt er seine Handlungsmöglichkeiten ein?
  • Wie denkt er über einen möglichen Erfolg seiner Handlungen?
  • Was könnte es auch Gutes haben, beispielsweise neue Aufgaben zu übernehmen?

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Überblick: Die einzelnen Folgen dieser Serie

Einführung

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

 

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Wie Sie Ihre Klienten durch eine Job-Krise begleiten: 5 Tipps in 5 Tagen

Andrea Schlösser & Karin Kiesele

Sie sind Job- oder Karrierecoach? Dann sind Sie hier richtig, denn momentan haben viele von uns mit Klientinnen und Klienten zu tun, die aufgrund der aktuellen Corona-Situation in eine berufliche Krise geraten sind.

Brüche im Leben kennen wir alle, und nicht selten erweisen sie sich im Nachhinein als Chance. Neue Impulse, Sichtweisen und Verhaltensweisen – all das kann möglich sein. Coachingprozesse können in einer Krise dabei unterstützen, die bisherigen Lebensentwürfe infrage zu stellen, zu analysieren und im besten Fall neu zu gestalten. Im Hinblick auf die aktuellen weltweiten Covid-19-Ereignisse könnte bei der persönlichen Bewältigung der anstehenden Job-Herausforderungen die Frage folgendermaßen lauten: „Was kann sich durch Corona für mich in beruflicher Hinsicht positiv verändern?“

Jede Krise ist anders, und doch ist ihr Verlauf meist gleich. Für uns als Coaches ist es deshalb hilfreich, die Phasen einer Krise zu kennen, um unsere Klientinnen und Klienten in schwierigen beruflichen Situationen gut unterstützen zu können. Wir wissen dann, wo unsere Klienten in diesem Moment stehen und was sie jetzt benötigen. Kommen noch Empathie und Methodenkenntnis hinzu, haben wir als Coaches eine gute Basis für eine professionelle Unterstützung in krisenhaften Phasen.

In den nächsten Tagen möchten wir Ihnen die einzelnen Phasen einer Krise vorstellen. Unser Ausgangspunkt hierfür ist das Modell von Elisabeth Kübler-Ross für den Verlauf einer Krise. Zu jeder einzelnen Phase geben wir Ihnen passgenaue Best-Practice-Tipps für die Arbeit mit Klienten.

Die Prozessführung erfolgt nach der von uns entwickelten ANKER-Methode. Sie bietet Ihnen eine gute und nachvollziehbaren Struktur und damit die Möglichkeit, Schritt für Schritt vorzugehen.

Unsere „High Five“, die Sie in den nächsten Tagen kennenlernen werden, sind:

A wie anfangen: Krisenphase 1 – Verleugnung und Nichtwahrhaben-Wollen

N wie nachfassen: Krisenphase 2 – Emotionen erkunden und reflektieren

K wie konkret werden: Krisenphase 3 = Phase der Neuorientierung

E wie ermitteln: Krisenphase 4 – strategisch vorgehen und Handlungsoptionen entwickeln

R wie reisen: Krisenphase 5 – den Prozess reflektieren und Erfolge würdigen

 

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Andrea Schlösser, Coach und Supervisorin DGSv, Mediatorin BM, zertifizierte Trainerin, NLP Master
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Karin Kiesele, Kommunikationswissenschaftlerin (B. A.), zertifizierter Personal & Business Coach, zertifizierte Trainerin, NLP Practitioner, Resilienztherapeutin, Mitglied im Deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie e. V.
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